Ingrid LaFleur
›Breathing in Blackness: Temporal Dimensions of Utopia‹

  • Do 31.10.19 19 Uhr

Eintritt frei

Es heißt, die Person die 200 Jahre lang leben wird, sei bereits geboren. Diese Annahme fordert die Frage heraus, was nötig sein wird, damit diese Lebensspanne von 200 Jahren auch für einen schwarzen Körper (Black body) gilt – an jenen Orten, an denen Anti-Blackness akzeptiert und gar gewertschätzt wird. ›Breathing in Blackness: Temporal Dimensions of Utopia‹ analysiert den Begriff der Utopie im Afrofuturismus und versucht dabei, zu untersuchen auf welche Weise schwarze Körper geschützte Räume (safe spaces) für sich erschließen, aufbauen und weiterentwickeln können. Afrofuturismus ist eine Befreiungsbewegung, die schwarze Körper in ihrer Handlungsmacht bestärkt, um neue Schicksale und Realitäten von Inklusion, Gesundheit, Glück und Wohlstand zu erschaffen. Um die normativen Vorstellungen von Blackness zu reflektieren, entwirft der Afrofuturismus Zugänge, die vielfältige Dimensionen des Utopischen hervorbringen – spirituell, imaginär und physisch. Wie können durch die Aktivierung einer radikalen Zukunftsvision jene Systeme imaginiert und gestaltet werden, mit denen schwarze Körper ihrer kulturellen, sozialen und ökonomischen Macht Ausdruck verleihen können – heute ebenso wie in einer Zukunft, die noch 200 Jahre entfernt liegt?

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