Journal
Insights, Perspektiven,
Aktionen & Impulse

Fayo Said ›Oromia Records‹

Im Rahmen ihres Fellowships arbeitete Fayo Said am Projekt ›Oromia Records‹. Mit ›Oromia Records‹ entsteht ein digitales Kunstarchiv zur Erinnerung und Erhaltung der Kultur, Geschichte und Kunst der Oromo – eine der größten, ethnischen Gruppen Äthiopiens.

Lea Letzel, ›Hanabi-Fu‹

Während eines Stipendienaufenthalts am Goethe Institut im japanischen Kyoto 2019 setzte sich Lea Letzel mit der Kultur und Geschichte der japanischen Feuerwerkerei auseinander und stieß im Rahmen ihrer Recherchen auf die Arbeit des Chemikers und Feuerwerkers Takeo Shimizu.

Princela Biyaa

»Vor ungefähr acht Jahren begann Ines Johnson-Spain, ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie besuchte Pankow, Togo, Benin und Mülheim, um Antworten zu finden, die ihr lange verwehrt blieben. Antworten, um das Schweigen über ihre Identität, ihre Zugehörigkeit und ihr Zuhause aufzudecken.«

caner teker ›Köçek/Zenne‹

This is a collection of findings. Visuals, stories and practices which were archived, told, shown, preserved, shaped and carried on. This collection exists despite and because of the ever present and shifting tension between praise, even stardom [yildiz] and looming to outright threats and acts of repression and erasure.

Lütfiye Güzel ›marxlohmontage‹, Poetry-Clip

Lütfiye Güzel ist Dichterin und in Duisburg geboren. 2017 erhielt sie den Literaturpreis Ruhr, 2020 erschien ihr Buch ›nahezu nichts gelingt‹. Im Rahmen ihres Fellowships möchte Güzel einen Poetry-Clip über Duisburg-Marxloh drehen und ein ergänzendes Chapbook mit Textmontagen realisieren.

#ResidencyInsights
veenus x boats Musicboard Berlin

Das Duo veenus x boats gibt einen Einblick in ihre Musicboard Berlin-Residenz.
Sie bewegen sich nicht nur zwischen Kulturen, sondern auch zwischen Genres: Die in Deutschland geborene vietnamesische Sängerin Vee aka veenus und der Produzent Bruno aka boats kombinieren die Genres Alternative R&B und Synth Pop, bis daraus ihre ganz eigene Definition von Mainstream entsteht.

Interview mit Mette Ingvartsen im Missy Magazine

Was hat dich zu ›Moving In Concert‹ inspiriert?
Mein Interesse galt der Verbindung von Technologie und Abstraktion. Die Idee, mit technologischen Erweiterungen zu arbeiten, hat den Körper automatisch in ein Netzwerk von nicht-menschlichen Beziehungen eingeführt.

Zweiter Brief von Sophie De Somere & Barbara Raes

In ihrer interaktiven Performance ›I Listen‹ in Essen-Katernberg versuchen Sophie De Somere und Barbara Raes durch den Akt des Zuhörens Trost zu spenden und gleichzeitig kreativen Widerstand in einer Zeit der zunehmenden Isolation zu leisten. In ihrem zweiten Brief gehen sie auf den Ursprung der Idee zu dieser Performance ein.

Ein Brief von Protektorama toxica (cared for by J.P. Raether) 

Liebe Partikel von Protektox 5.4.9, es war wundervoll,  dir-als-uns am 13. September im Unmöglichen Wald zu begegnen. Ich-als-wir hoffe, dass die Beziehung zu mir-als-künstliche Hexe in dir-als-euch nachklingt. Das tut es ganz sicher für mich-als-Hexe, denn es ist der Moment meiner-als-unserer Formationsbildung, in dem ich-als-wir im Realen existieren.