Journal
Insights, Perspektiven,
Aktionen & Impulse

Krzysztof Honowski: And Now The Screen Is Struck By Lightning / Episode One: Always Is

In unserer Residenz bei PACT hatten wir vor, an ›And Now The Screen Is Struck By Lightning‹ weiterzuarbeiten – einem Projekt, das ursprünglich im Sommer 2019 als eine Live-Video-Installation bei Tropez Berlin begonnen hatte. Nun zeigen wir stattdessen die erste Episode unserer Arbeit als Lockdown-Version. Der zweite Teil schließt sich im späten Sommer an und wird von Tropez Berlin, ebenfalls online, präsentiert.

Michiel Vandevelde: ›Ends of Worlds‹

In seiner Arbeit ›Ends of Worlds‹, die Vandevelde im Mai bei PACT gezeigt hätte, blickt der Choreograph in eine ferne und doch unangenehm nahe Zukunft. Für #PACTconnected interpretiert und verdichtet der Choreograph den Epilog der Performance als Videobeitrag. ›Ends of Worlds‹ ereignet sich im Jahr 2300. Der organische Mensch ist Vergangenheit. Das Datum markiert das Jahr Null einer neuen Art Homo Sapiens, die sich aus den algorithmischen Erinnerungen und Mustern der Vergangenheit hervorbildet. In seinem Tanz vergegenwärtigen sich die Bruchstücke, die die Vergangenheit überdauerten – Momente historischer Katastrophen, kollektive Traumata ebenso wie das Erbe von Choreograph*innen wie Anna Halprin.

Boglárka Börcsök: ›The Art of Movement‹

›THE ART OF MOVEMENT‹ portraitiert auf sinnliche und eindringliche Weise drei Tänzerinnen aus Budapest: Irén, Éva and Ágnes sind zwischen 90 und 100 Jahren alt und waren einst Teil der frühen Bewegung des zeitgenössischen Tanzes in Ungarn. Für ihren Film begab sich Boglárka Börcsök in die Rolle einer Tanzstudentin und zeichnet anhand ihrer Dialoge mit den drei Tänzerinnen nach, wie jede von ihnen ihr Leben und ihre Bewegungspraktiken transformierte, um die bedeutsamen sozio-politischen Veränderungen des letzten Jahrhunderts zu überleben.

Flora Détraz: Über ›Muyte Maker‹

In ihrem Videobeitrag ermöglicht Flora Détraz einen intimen Einblick auf den Arbeitsprozess zu ihrer Performance ›Muyter Maker‹: sie zeigt ihre Einflüsse und Skizzen, die Entwürfe für Choreographie und Gesang, ebenso wie kunsthistorische Vorbilder der eindrucksvollen Szenerie, in die sie ›Muyte Maker‹ setzt. 

Alexandra Bachzetsis: Chasing a Ghost

›Chasing a Ghost‹, die neue Arbeit, der Künstlerin und Choreographin Alexandra Bachzetsis stellt dabei den den choreographischen Archetyp des Duetts in Frage und inszeniert Verdopplungen und Doppelgänger aus Körpern, Sounds, Räumen und Bildern in einem Spektrum aus Gewalt und Begierde. Die Performance hätte am 03. April seine deutsche Premiere bei PACT gefeiert – nun hat die Künstlerin einen Kurzfilm zusammengestellt, der Aufnahmen der Premiere von ›Chasing a Ghost‹ im Art Institute of Chicago zusammenführt.

Falling Into Place - A note by Tim Etchells

This project – in the form of three short improvised video pieces, linked or connected as chapters – had its informal beginnings in the early days of the lockdown in the UK. In early March we had abandoned physical rehearsals in Sheffield for a new theatre work, ›Under Bright Light‹, which was due to open in Germany on 23rd April.

ARTIST SUMMIT Publication

The artists’ group HOOD invited 30 dance practitioners to take part in a nine-day critical exchange at Zollverein – the ARTIST SUMMIT in the frame of the Dance Platform in Germany 2018. To give an insight into the event, HOOD created a publication which documents the material and immaterial outcomes of the encounter.  

#ResidencyInsights
Marko Gutić Mižimakov, Vienne Chan, Obsessive Possessive Aggression & International Dance Terrorist Organisation

Split into fractions of micro and macro involvement and influence, our group operated on two levels. We investigated how power moves between different actors in a space designed to encourage participation, and how the space responds to unscripted actors. To what extent is culture already closed and how can it be opened to non-normalized notions of culture?

#ResidencyInsights
Astrid Kaminski

In ihrer Residenz beschäftigten sich Astrid Kaminski (Lyrikerin, Journalistin), Tabea Magyar (Lyrikerin, Übersetzerin und Zeichnerin), Anna Nowicka (Choreographin, Pädagogin und Psychologin), Sarah De Sanctis (Autorin) und Seda Niğbolu (freie Journalistin, Übersetzerin und DJane) mit den Schnittstellen von Körper, Bild und Text.