• Fr. 14.09.01

Ein riesiges Aquarium mitten auf der Bühne, gefangen darin zwei Tänzer. Das ›Eingesperrtsein‹ bildet den roten Faden, ähnlich einem Boxring, einem Käfig oder einem Schaukasten. Von oben fallen in rhythmischen Abständen Hunderte von kleinen Gummibällen. Sie sind Begleiter für die starren Bewegungen der Tänzer in dieser Enge. Der Graf von Monte Christo und die Panzerknacker haben es uns vorgemacht. Aber wie werden sich die zwei Tänzer aus dieser schier auswegslosen Situation befreien? Wir können gespannt sein. 
Bei ihren Choreographien lässt sich Chris Ho Chau Wah von Gegenständen des täglichen Lebens inspirieren. Kopfkissen, Hocker, Trinkgläsern und Gummibändern dienen ihr dabei nicht als Requisiten, sondern als Tanzpartner. Auf diese Weise interessiert es Chris Ho Chau Wah, Bedeutungen und Metaphern auszudrücken, die sich auf unser Leben und auf unsere Gemütsbewegungen anwenden lassen. ›Tanz ist Leben‹, so die Choreographin, und beschreibt einen wichtigen Punkt ihrer Lebensphilosophie und den Stil ihrer Arbeit

Choreographie: Chris Ho Chau Wah in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Tanz Irene Ebel, Camilla M. Ulrich

Musik Radio Head, goldfrapp, Holger Marseille

Toncollage und Komposition Holger Marseille

Bühnenbild/Idee Chris Ho Chau Wah

Bühnenbild/Realisation Frank Imsiepen

Lichtdesign Marcus Keller

Kostüme Karisma Kostumes, Bennie Voorhaar und Sabrina Rohdes

Technische Leitung Arnd Wortelkamp

Eine Auftragsarbeit und Koproduktion des Kultursekretariats Nordrhein-Westfalen, Meeting Neuer Tanz 2001, mit dem Choreographischen Zentrum NRW, Essen, gefördert durch die Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturbüro der Stadt Essen.

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