Laurent Chétouane
15 Variationen über das Offene

  • Fr 04.04.14 20 Uhr

Immer wieder wählt Laurent Chétouane, dessen Arbeiten regelmäßig bei PACT Zollverein zu sehen sind, philosophische Texte zum Ausgangspunkt seiner Tanzschriften. In seiner jüngsten Arbeit nähert sich der mehrfach ausgezeichnete Regisseur und Choreograph nun Jean-Luc Nancys Definition des Offenen, die für den Philosophen die Unendlichkeit und Pluralität des Sinns benennt. Doch wie kann eine Choreographie so offen sein, dass die Form in ihrer Endlichkeit unendlich bleibt? Zu Live-Musik von Violine, Bratsche, Klavier und Cello entwickelt Chétouane mit vier TänzerInnen Konstellationen, in denen sie die Vielzahl der gleichzeitigen Möglichkeiten im Raum verorten. Sie entziehen sich der Sicherheit des Festen, um sich einem unbekannten ›Mit‹ auszusetzen, das sich im Zwischenraum des jeweils eigenen Körpers ereignet. 

Choreographie: Laurent Chétouane
Tanz: Matthieu Burner, Mikael Marklund, Senem Gökçe Ogultekin, Sigal Zouk
Musik: Emmanuelle Bernard (Violine, Bratsche), Mathias Halvorsen (Klavier), Tilman Kanitz (Cello) 
Komposition: Nico Muhly, Domenico Gabrielli
Musikalische Leitung: Michael Rauter
Kostüme: Sophie Reble
Dramaturgie: Leonie Otto
Licht: Stefan Riccius
Assistenz Choreographie: Leonie Rodrian
Körpertraining: Patricia Brülhart
Hospitanz: Kerstin Wagner
Produktionsleitung: Christine Kammer (Büro Tom Stromberg), Hendrik Unger

Produktion: 15 Variationen über das Offene GbR
Koproduktion: Tanzquartier (Wien), Les Subsistances (Lyon), PACT Zollverein (Essen), HAU Hebbel am Ufer (Berlin)

Gefördert von: Basisförderung Berlin / Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Fonds Darstellende Künste e.V./3-jährige Konzeptions­förderung aus Mitteln des Bundes 
Unterstützt von: Dock11/Eden*****Berlin

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