Antonia Baehr / Valérie Castan
Misses und Mysterien

  • in deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
  • Performance / Ein choreographisches Hörspiel
  • Fr 12.06.15 20 Uhr
  • Sa 13.06.15 20 Uhr

Sie denken, Sie sehen, was Sie hören.

Mit ihren sinnlichen und humorvollen Stücken, in denen sie die Fiktion des Alltäglichen und die des Theaters untersucht, tourt die Choreographin und Bildende Künstlerin Antonia Baehr europaweit und ist regelmäßig auch bei PACT zu sehen. Für ihre neue Arbeit ›Misses und Mysterien‹ fand Baehr sich mit der Pariser Tänzerin und Performerin Valérie Castan zusammen, die sich jüngst mit Audiodeskriptionen von Tanzstücken für blinde und sehbehinderte Menschen einen Namen gemacht hat. Gemeinsam komponierten die beiden Künstlerinnen die Beschreibung einer imaginären Tanzperformance, die von Anna Schmidt und Valérie Castan laut vorgelesen und auf der Bühne von Aktionen des Performers William Wheeler und Live-Musik von Andrea Neumann überlagert wird. Im Zusammenspiel aus Imagination, Musik und realem Bühnengeschehen entstehen in ›Misses und Mysterien‹ gleichzeitig eine Choreographie, eine ›Nouvelle Vague‹-Drag Show und ein Hörspiel.

›Misses und Mysterien‹ wird am Montag, 20.06., von 15:05 bis 16:00 Uhr im Rahmen von WDR3-Hörspiel‹ zu hören sein (Wdh. 23:05–24:00 Uhr).

Konzept: Antonia Baehr, Valérie Castan, frei inspiriert durch den Kurzfilm ›The Girl Chewing Gum‹ von John Smith (1976), ›Schwanensee‹ und ›Tänzerische Pantomimen‹ mit Valeska Gert
Sprecherinnen: Valérie Castan (französische Originalversion), Anna Schmidt (deutsche Version)
Performance, Kostüm, Choreographie: William Wheeler
Musik (Innenklavier, Mischpult): Andrea Neumann
Text, Choreographie: Antonia Baehr, Valérie Castan
Szenographie, Lichtdesign: Antonia Baehr
Deutsche Übersetzung (Text): Katja Roloff
Englische Übersetzung (Übertitel): Corinne Hundleby
Übertitel: Guillaume Cailleau (KITA)
Technische Leitung, Lichtdesign: Rima Ben Brahim
Ton: Ian Douglas-Moore
Lektorat: Reynalde Nicolin, Valérie Deronzier
Hospitanz: Lois Bartel, Guy Marsan
Produktionsleitung: Alexandra Wellensiek
Dank an: Sabine Macher, Christophe Wavelet

Produktion: make up productions 
Koproduktion: Kampnagel (Hamburg), Kunstencentrum Buda (Kortrijk), PACT Zollverein (Essen), Theater Freiburg, Festival Uzès Danse (Uzès)

Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags und des Regierenden Bürgermeisters — Senatskanzlei — Kulturelle Angelegenheiten, Ausland (Berlin) im Rahmen des Residenzprogramms, Artists in Residence Programm der fabrik Potsdam

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