Richard Siegal
In Medias Res

  • Uraufführung / Eine Veranstaltung der Ruhrtriennale
  • Performance / Tanz
  • Sa. 13.08.16 19 Uhr
  • So. 14.08.16 20 Uhr
  • Do. 18.08.16 20 Uhr
  • Fr. 19.08.16 20 Uhr
  • Sa. 20.08.16 20 Uhr

›In Medias Res‹ ist nach ›Model‹ im vergangenen Jahr der zweite Teil von Richard Siegals Ruhrtriennale-Trilogie, die sich auf das Purgatorio – das ›Fegefeuer‹ und mittlere Buch von Dantes ›Divina Commedia‹ – bezieht. Siegals ›Purgatorio‹ präsentiert sich als schillerndes Cabaret, das die Zügellosigkeit der wilden Zwanziger des 20. Jahrhunderts beschwört. Zugleich untersucht es die Möglichkeiten der Kunst als politisches Regulativ. Während die ursprüngliche Form des Cabarets sich mit Fragestellungen der Politik und Sexualität in verbaler oder musikalischer Form auseinandersetzte, steht im Rahmen von Siegals choreografischer Perspektive vor allem der Körper im Fokus – geformt von sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und gleichzeitig voller vitaler Kräfte und Energien. Auf der Basis improvisierter ›Nummern‹ erproben vier Tänzer und drei Musiker (Kontrabass, Cello und Live-Elektronik) unterschiedliche Rituale der Reinigung und befragen sie im Hinblick auf ihre politische Dimension. Gibt es eine widerständige Kunst, eine Ästhetik des Widerstandes?

 

Choreographie, Bühne, Video: Richard Siegal

Mit: Corey Scott Gilbert, Kevin Quinaou, Diego Tortelli, Vânia Vaz

Musiker: Wolfgang Zamastil (Cello), Frédéric Stochl (Kontrabass)

Licht: Gilles Gentner

Komposition: Lorenzo Bianchi Hoesch

Dramaturgie: Tobias Staab

Ausführung Video: Lea Heutelbeck

Bühnenbildrealisation: Stefan Mayer

 

Produktion: Ruhrtriennale

Koproduktion: Festspielhaus St. Pölten, Muffatwerk München

www.thebakery.org

 

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