Stefan Kurt / David Moss / Hans Peter Kuhn / Junko Wada
EINFACH, EBEN: SO! – EINE GEBRAUCHSANWEISUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN NACH RATSCHLÄGEN VON MICHEL DE MONTAIGNE

  • Sa 23.09.06 20 Uhr
  • So 24.09.06 20 Uhr
  • Mo 25.09.06 20 Uhr

Eine Japanerin, ein Amerikaner, ein Schweizer und ein Deutscher betreten zum ersten Mal eine Waschkaue. Man erläutert ihnen den Sinn und Zweck der Anlage und bald ist man tief im Gespräch über den Tagesablauf der Bergmänner und Steiger die hier auf der Zeche Zollverein gearbeitet haben. Junko Wada, Tänzerin und Performerin aus Tokio stellt unvermittelt in die Diskussion über Ruß, Stolz und Solidarität die Frage: ›Waren diese Menschen glücklich hier?‹


Die Frage führte das Quartett auf die Spur des französischen Humanisten und Skeptikers Michel de Montaigne und seiner Schriften. Dort fanden sie Spuren, die sich wie Ratschläge zum Glücklichsein lesen, wie etwa ›Noch nie hat einer, der finster dreinblickt und abstoßend wirkt, etwas ausgerichtet.‹ Nun begeben sie sich ins Dickicht der Erkenntnisse und Mutmaßungen. Immer nach Montaignes Maxime: ›Für meine Untersuchungen sind mir die erdichteten Zeugnisse ebenso dienlich wie die wahren.‹


Von und mit: Stefan Kurt, David Moss, Hans Peter Kuhn, Junko Wada


Musiker: Martin Klingeberg, 
Michael Rodach


Ein Auftragswerk der RuhrTriennale, erarbeitet bei PACT Zollverein.


Photo: Friedrun Reinhold


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