Isabelle Schad / Laurent Goldring
›Collective Jumps‹

  • Fr 18.10.19 19 Uhr

FR, 18.10. 19 Uhr
Ehrung für Isabelle Schad und Jo Parkes

VVK 12 € / erm. 7 €
AK 15 € / erm. 9 €
inkl. VRR-Ticket

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»Der Körper dieser Gruppe besteht aus vielen. Wir widmen uns Praktiken, die gemeinschaftsbildend sind, nicht individualisierend. Wir verstehen diese Praktiken als Weg. Sie sind biologischer, zellulärer, energetischer Natur.« Isabelle Schad

In ›Collective Jumps‹ setzt sich Isabelle Schad in Zusammenarbeit mit dem Künstler Laurent Goldring mit der Utopie der Gemeinschaftsbildung im Tanz auseinander. Aus einer Gruppe von 16 Tänzer*innen entsteht ein Reigen, der zwischen Formbildung und Freiheit changiert. In einem fließenden Prozess bildet sich aus der Bewegung der individuellen Körper ein Rhythmus, die Körperglieder der Tänzer*innen umschließen, verketten und umkreisen sich gleich einem eigenen Organismus. Kann die Herstellung dieses unendlichen, vereinten, monströsen Körpers ein Ort des kulturellen Widerstands sein? ›Collective Jumps‹ greift auf Elemente aus Volkstänzen zurück und löst das Bewegungsmaterial aus seinem ursprünglichen Kontext. Aus der Verdichtung und Variation der vertrauten Bewegungen entsteht ein hypnotischer Strom kontinuierlicher Überlagerungen, in dem die Grenzen und Hierarchieverhältnisse zwischen den Körpern aufgehoben werden, ohne dabei die Subjektivität des Einzelnen aufzulösen.

Projektinitiierung: Isabelle Schad Konzept, Choreographie: Isabelle Schad, Laurent Goldring Performance, Tanz: Juan Corres Benito, Frederike Doffin, Naïma Ferré, Jasmin Ihrac, Przemyslaw Kaminski, Roni Katz, Mathis Kleinschnittger, Inna Krasnoper, Manuel Lindner, Jan Lorys, Dorota Michalak, Julia Rodriguez, Claudia Tomasi, Nir Vidan, Sunniva Vikør Egenes, Natalia Wilk Sound: Damir Simunovic Licht, Technik: Emma Juliard Produktionsleitung: Heiko Schramm Produktion: Isabelle Schad Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer (Berlin) Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa In Kooperation mit: Goethe-Institut Warschau, Art Stations Foundation Poznan, HZT Berlin Unterstützt durch: Wiesen55 e. V. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder

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