Kris Verdonck

Kris Verdonck, geboren 1974, studierte Visual Arts, Architektur und Theater. Die Vielseitigkeit seiner Studienfächer spiegelt sich in seinen Arbeiten wider, die sich stets in einer Grauzone zwischen Visual Arts und Theater, Installation und Performance, Tanz und Architektur bewegen.Seit 2003 leitete Verdonck diverse Theaterproduktionen und entwickelte Installationen wie ›5‹ (2003), ›Catching Whales Is Easy‹ (2004) und ›II‹ (2005). 2007 kreierte er die Theaterinstallation ›I/II/III/IIII‹, 2008 feierte sein Stück ›End‹ Premiere beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel. Im gleichen Jahr wurde ›Variation IV‹ beim Festival d’Avignon gezeigt. 2010 beendete er den Performancezyklus ›Actor #1‹, der drei Variationen über die Entwicklung vom Chaos zur Ordnung umfasst, und den Installationszyklus ›K, a Society‹, der durch das Werk Franz Kafkas inspiriert war. 2011 folgten zwei Studienprojekte: ›Talk‹ spielt mit der Untersuchung der Sprache, ›Exit‹ hingegen beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Mittel des Theaters das Bewusstsein des Zuschauers beeinflussen können. 2012 kreierte Verdonck ›M, a reflection‹, das auf der Arbeit des Dramatikers Heiner Müllers basiert. 2013 fand die Premiere von ›H, an incident‹ beim Kunstenfestivaldesarts statt. Mit ›Exit‹, einer Zusammenarbeit mit der Tänzerin Alix Eynaudi, ist Kris Verdonck das erste Mal bei PACT Zollverein zu Gast.
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