Emilia Sanabria

Emilia Sanabria hat an der Cambridge Universität in Sozialanthropologie promoviert und war von 2011-2018 Dozentin an der ENS Lyon. Seit 2018 forscht sie am CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique, Paris). Ihre Forschung konzentriert sich auf die Anthropologie des Körpers, pharmazeutische Praktiken, Drogen und Sucht, Ernährung und die Anwendung von Wissen (und Ignoranz) im Gesundheitswesen. Ihr Buch › Plastic Bodies: Sex hormones and menstrual suppression in Brazil‹ (2016) bietet eine Ethnographie der hormonellen Verhütungsmittel in Brasilien. Sanabria ist derzeit Hauptprüferin einer Forschungsarbeit mit dem Titel ›Healing Encounters‹, die die bemerkenswerte Ausbreitung und produktive Wiederentdeckung von Heilpraktiken untersucht, in denen der halluzinogen wirkende, amazonische Kräutersud Ayahuasca Verwendung findet.

 

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