BERLIN

Mit einer Mischung aus dokumentarischer Performance und Video­installation haben Bart Baele und Yves Degryse, die Köpfe des Antwerpener Künstlerkollektivs BERLIN, eine eigene filmische Theatersprache entwickelt, die sich mit verschiedenen künstlerischen Sparten und akademischen Disziplinen vernetzt, um komplexen Realitäten nachzuspüren. Seit 2003 porträtieren BERLIN in ihrem Filmzyklus ›Holocene‹ Städte und Regionen – bisher Jerusalem, Iqaluit (Alaska), Bonanza (USA) und Moskau. Mit ›Bonanza‹ waren BERLIN bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast, u.a. bei Bom/Springwave in Seoul, Alkantarafestival (Lissabon), Steirischer Herbst und Dans & Teater Festival (Göteborg). Bei PACT Zollverein zeigten BERLIN ›Bonanza‹ im Rahmen von IMPACT09. Auch mit ›Moscow‹, dessen Deutschlandpremiere im Juli 2010 bei PACT Zollverein zu sehen war, tourt die Gruppe durch ganz Europa. Mit ›Tagfish‹, uraufgeführt bei Theater der Welt 2010 und bei PACT Zollverein und auf dem Zechengelände entstanden, nahm BERLINS Zyklus ›Horror Vacui‹, seinen Anfang im Ruhrgebiet. Darauf folgten die Stücke ›Land’s End‹ und ›Perhaps All The Dragons‹. Zurzeit arbeitet BERLIN an neuen Performances in beiden Zyklen und präsentierten zuletzt ihre Arbeit ›Zvizdal - [Chernobyl - So far so close]‹ beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel. Der Filmzyklus ›Holocene‹ wird mit der Produktion einer Dokufiktion in Berlin enden, in der verschiedene Protagonisten aus den anderen Episoden des Städte-Zyklus auftreten werden.
Bisher bei PACT