Koproduktion
Laurent Chétouane
Termine:
20 Uhr
20 Uhr

Photos: Oliver Fantitsch
Termine:
20 Uhr
20 Uhr
Was geschieht mit dem Körper in unserer virtualisierten Welt? Laurent Chétouane, bekannt für seine präzisen Sprache-Raum-Körper-Inszenierungen, untersucht diese Frage im Tanz, einer Kunstform der scheinbar unhintergehbaren körperlichen Präsenz. Die Tänzer Sigal Zouk, Frank Willens und Jan Burkhardt fragen im ›Sich-aneinander-Reiben‹ von Text – zweiter Akt von Goethes ›Faust 2‹ – und Körper nach den Möglichkeiten von Repräsentation auf der Bühne. Können sich Performer mit ihrem Bild auf der Bühne auseinandersetzen und dadurch ihre politische Macht über die Betrachter zurückgewinnen? Oder sind Halluzinationen die neuen Existenz-Forme(l)n für den Menschen? ›Faust 2‹ als Bildproduktionsmaschine: Bilder entstehen und verschwinden – ein ›Gleiten‹ (Artaud).
Uraufführung: 14.12.2007 Sophiensaele (Berlin)Regie, Choreographie: Laurent Chétouane Mitarbeit: Johannes SchmitMit: Jan Burkhardt, Frank James Willens und Sigal ZoukProduktion: Laurent Chétouane und Landshoff EntertainmentKoproduktion: Sophiensaele (Berlin), Nationaltheater Weimar, PACT Zollverein (Essen) in Kooperation mit brut (Wien) und Kampnagel HamburgGefördert durch: Fonds Darstellende Künste e.V. und Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung Hamburg