Shifting Grounds – IN COMMON

Spuren: Ökologien des Miteinanders

Termine:

Eintritt frei

Im Rahmen von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹

Hinweis

Bei allen Veranstaltungen des Festivals ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ wird zu Dokumentations- und Bewerbungszwecken gefilmt und fotografiert. Die dabei entstehenden Aufnahmen werden zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit in Printmedien sowie auf der Website und den Social-Media-Kanälen von PACT Zollverein veröffentlicht. Wenn Sie als Besucher*in auf diesen Aufnahmen nicht erscheinen möchten, teilen Sie dies bitte vor Ort dem PACT-Team mit. Sie erkennen die Teammitglieder an ihren lila Schlüsselbändern.

Barrierefreiheit

Die Halde der Zeche Zollverein ist für Rollstuhlnutzende sowie Menschen mit Gehbehinderung aufgrund von unebenen Wegen und Steigungen nicht barrierefrei zugänglich.

Eine Person mit schulterlangem, dunklem Haar befindet sich in einer nach vorne geneigten Haltung auf Händen und Knien. Die Kleidung besteht aus einem langärmeligen Oberteil mit auffälligem Muster und einer hellen Hose. Die Szene ist in grünliches Licht getaucht, der Hintergrund ist schlicht und leer.

1 / 2 Annamaria Ajmone – ›La notte è il mio giorno preferito‹ © Natalia Trejbalova

Zum Auftakt des Sommerfestivals ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ führt ein performativer Rundgang über die Halde. Die Arbeiten nähern sich der Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven: durch Tanz, Stimme, Klang und choreographische Setzungen, die Körper und Umgebung unmittelbar miteinander verbinden.

Mit Anna Ehlert, Referentin für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement der Stiftung Zollverein, öffnet sich der Blick auf die Halde als lebendigen Landschaftskörper. Bei Getränken führt sie in die Industrienatur des Ortes ein – in karge Böden, wilde Vegetation, überraschende Lebensräume und das besondere Zusammenspiel von Bergbaugeschichte und Biodiversität.

In ›La notte è il mio giorno preferito (To Watch Unseen)‹ nähert sich Annamaria Ajmone der Figur des ›Anderen‹. Aus der Atmosphäre eines nächtlichen Waldes heraus entfaltet sich eine Choreographie, die spekulative Verwandtschaften zwischen Körpern, Tieren, Pflanzen und Stoffen erkundet.

In dem Solo ›untitled‹ untersucht caner teker, wie sich Widerstand, Verletzbarkeit und Beharrlichkeit physisch artikulieren. Auf der Halde wird der Körper zu einem politischen Terrain.

Alma Söderberg zeigt eine für drei Performer*innen adaptierte Version von ›Infinétude‹ als sinnlich-rhythmische Reise über die Halde. Inspiriert von der Intensität des Flamenco entsteht zwischen Konzert und Tanzperformance eine vielschichtige Komposition, in der Bewegung, Stimme und Denken einander bedingen und Emotionen körperlich werden.

Der Rundgang endet mit einer Soundperformance von Jan St. Werner und Madison Greenstone in einer halluzinogenen, trugbildartigen Klanglandschaft, die die akustischen Eigenschaften von Ulrich Rückriems Steinskulptur ›Castell‹ aufnimmt und den Ort selbst zum Resonanzraum werden lässt.

PROGRAMM

18 Uhr // PACT-Terrasse
Eröffnung & Begrüßung mit Stefan Hilterhaus & Danja Burchard (PACT)

18.10 Uhr // PACT-Terrasse
Vortrag von Prof. Dr. Aletta Bonn – ›Biodiversität als gemeinsame Praxis. Über Industrienatur, Beteiligung und geteilte Lebensräume‹

18.30 Uhr // Halde
Performativer Rundgang über die Halde mit:

  • Anna Ehlert – Vortrag über die Biodiversität auf der Halde Zollverein
    Talk

  • Annamaria Ajmone – ›La notte è il mio giorno preferito (To Watch Unseen)‹
    Performance / Tanz

  • caner teker – ›untitled‹
    Performance / Tanz

  • Alma Söderberg – ›Infinétude / small version‹
    Performance / Tanz

  • Jan St. Werner & Madison Greenstone
    Performance

21 Uhr // PACT-Terrasse
DJ-Set von Deena Abdelwahed

DURCHGEHEND AUF DER HALDE

Mascha Fehse – ›Recreational Successions – Second Succession‹
Installation

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