Kukily Afrofeminist Arts Collective

Mandioca – an afrodiasporic journey

Termine:

15.30 – 16 Uhr

Eintritt frei

Im Rahmen von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹

Sprache

Englische Lautprache

Ein Portrait vom vom vierköpfigem Kukily Kollektiv. Die Mitglieder des Kollektivs stehen nebeneinander in einem hell erleuchteten Innenraum vor einer Glasfront. Sie tragen farbenfrohe Kleidung, u.a. lange Röcken und Blusen.  Alle lächeln und stehen entspannt beieinander.

© Kukily Afrofeminist Arts Collective

Mandioca, Cassava, Yuca, Aipim – wie heißt diese Wurzelknolle in deiner Sprache, an deinem Ort? Im Zentrum von ›Mandioca – an afrodiasporic journey‹ steht die Maniok-Pflanze, die Territorien auf der ganzen Welt auf sozialer, politischer und kulinarischer Ebene miteinander verbindet. Ausgehend von einer gemeinsamen Verkostung dieser vielseitigen Knolle lädt das Kukily Afrofeminist Arts Collective im Rahmen des Sommerfestivals ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ dazu ein, Maniok als Methode zum Austausch von Sprachen, Rezepten, Erinnerungen, anzestralen Praktiken und Formen des Widerstands zu erleben. Mit besonderem Fokus auf Afrika und ihre Diaspora, begibt sich das Kollektiv auf eine historische Reise durch die vielfältigen Verwendungen der Maniok – von seinem Einsatz als Waffe während der Zeit der Versklavung bis hin zu seiner Nutzung als Werkzeug in der Herstellung kunstvoller Stoffmuster. Im gemeinsamen Austausch entsteht ein Raum, der sich den Praktiken des Pflanzens, Anbauens, Zubereitens und Essens widmet und Maniok als Träger von Geschichte, Gemeinschaft und kulturellem Erbe erfahrbar macht.

Kukily Afrofeminist Arts Collective Colleen Ndemeh Fitzgerald, Jasmin Sánchez, Lina Lasso, Julia Cohen Ribeiro

Kukily ist ein transnationales Afrofeministisches Kunstkollektiv, dessen interdisziplinäre Arbeit sich zwischen den Bereichen Performance, Installation, audiovisuellen Medien und gemeinschaftsbasierten Projekten bewegt. Es wurde 2016 von seinen vier Mitgliedern gegründet: Julia Cohen Ribeiro, Lina Lasso, Jasmin Sánchez und Colleen Ndemeh Fitzgerald leben derzeit in Buenos Aires (Argentinien), Rio de Janeiro (Brasilien) und Berlin (Deutschland). Im Zentrum ihrer Praxis stehen Afrodiasporische Identität, Selbstrepräsentation, Erinnerung, anzestrales Wissen und die Gestaltung einer Schwarzen Zukunft.

VERANSTALTUNGSORT

Halde Zollverein – Station 4
Koordinaten: 51.485233, 7.039500

© MapTiler © OpenStreetMap contributors

Weitere Veranstaltungen

15–18 Uhr
15–18 Uhr
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