Amanda Piña

Collective Action Now!

Termine:

16 – 17 Uhr

Eintritt frei

Im Rahmen von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹

Ein Portrait von Amanda Piña. Amanda hat lange dunkle Haare und steht in einem hellen Raum. Sie lehnt sich an eine weiße Wand. Sie trägt ein dunkles Sakko, ein schwarzes Oberteil und eine dunkle Jeans. Am Revers des Sakkos ist eine Brosche in Form eines Vogels befestigt. Im Hintergrund steht ein Tisch mit verschiedenen Gegenständen. Durch ein Fenster fällt Tageslicht in den Raum.

© Mafalda Rakoš

Die Klimakrise fordert uns dazu auf, unsere Fähigkeit zum kollektiven Handeln zu stärken und gemeinsam lebenswerte Zukünfte zu imaginieren. Im Rahmen des Sommerfestivals ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ erkundet Amanda Piña mit ›Collective Action Now!‹ auf der Halde die Möglichkeiten des Wandels in unseren Körpern – sowohl im individuellen als auch im gemeinschaftlichen Sinne. Der Beitrag ist ein Aufruf, uns auf eine neue Welt einzustimmen, die erst noch entstehen muss, und uns von alten Arten des Seins, Wahrnehmens und In-Beziehung-Tretens zu lösen.

Amanda Piña ist eine in Wien lebende Künstlerin und Forscherin, deren Praxis sich mit Bewegung, Ökologie und dekolonialem Denken auseinandersetzt. In ihrer Arbeit schöpft sie aus Indigenen Wissenssystemen und Praktiken des World-Making und World-Sustaining, die Alternativen zu den vorherrschenden Paradigmen bieten, die die heutige sozioökologische Krise vorantreiben. Seit 2014 entwickelt sie das langfristige künstlerische Forschungsprojekt ›Endangered Human Movements‹, mit dem sie auf den sich beschleunigenden Verlust kultureller und biologischer Vielfalt reagiert. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, lokalen Gemeinschaften, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen schafft Piña Performances, kuratorische Projekte, Vorträge, Workshops und Installationen, die das Wiederaufleben anzestraler Bewegungsformen ermöglichen und relationale, verkörperte Arten des Seins in der Welt vorschlagen. In den letzten Jahren hat sich ihr Fokus auf die Themen Extraktivismus und Klimawandel verlagert. Dabei untersucht sie die im modernen kolonialen Naturalismus verankerte Gewalt.

Konzept, Performance Amanda Piña

Amanda Piña/ Fortuna wird unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien.

VERANSTALTUNGSORT

Station 4 auf der Halde
Koordinaten: 51.485233, 7.039500

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