Rückblick ›Shifting Grounds – IN COMMON‹
SPUREN – Ökologien des Miteinanders
Der erste Festivaltag

1 / 8 © Dirk Rose
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Zum Auftakt des Sommerfestivals ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ führte ein performativer Rundgang über die Halde der Zeche Zollverein als einer der ältesten Berghalden des Ruhrgebiets. Die Arbeiten näherten sich der Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven: durch Tanz, Stimme, Klang und choreographische Setzungen.
Nach der Begrüßung von Stefan Hilterhaus und Danja Burchard und einem Vortrag von Prof. Dr. Aletta Bonn auf der PACT-Terrasse, ging es gemeinsam los. Auf dem Weg zur Halde berichtete Anna Ehlert von der Stiftung Zollverein den Besucher*innen anhand der Flora und Fauna am Wegesrand Spannendes über die Biodiversität auf dem Zollverein-Gelände.
Auf einer Lichtung angekommen, wurden die Besucher*innen mit der Performance ›untitled‹ von caner teker empfangen. Die Performance untersuchte, wie sich Widerstand, Verletzbarkeit und Beharrlichkeit physisch artikulieren.
Weiter führte der Rundgang zu einer Performance von Annamaria Ajmone. In ›La notte è il mio giorno preferito (To Watch Unseen)‹ näherte Ajmone sich der Figur des ›Anderen‹. Vor der natürlichen Kulisse der Halde entfaltete sich eine Choreographie, die spekulative Verwandtschaften zwischen Körpern, Tieren, Pflanzen und Stoffen offenlegte.
Danach zeigte Alma Söderberg auf der unteren Halde eine für drei Performer*innen adaptierte Version von ›Infinétude‹ – eine vielschichtige Komposition zwischen Konzert und Tanzperformance.
Den Abschluss des performativen Spaziergangs bildete eine Soundperformance von Madison Greenstone zusammen mit Jan St. Werner. Madison Greenstones Klarinettenspiel und Jan St. Werners elektronischen Klänge verschmolzen zu einem Resonanzraum, mit dem sie die große Ulrich-Rückriem-Skulptur auf der Halde akustisch erkundeten.
Im Anschluss an den Rundgang waren die Besucher*innen eingeladen, den Abend mit einem DJ-Set von Deena Abdelwahed auf der PACT-Terrasse ausklingen zu lassen.