Rückblick ›Shifting Grounds – IN COMMON‹

STIMMEN – Resonanz und Polyphonie

Der dritte Festivaltag

Ein Bild vom „Cute Community Hangout“ bei PACT Zollverein: Eine Person steht hinter orangenem DJ-Pult vor blauem Vorhang, im Vordergrund zwei tanzende Personen, eine mit schwarzer Kappe und eine lachend mit Sonnenbrille und hochgestrecktem Arm.

1 / 5 Cute Community Hangout © Anton Vichrov

05.07.26

Der letzte Festivaltag von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ rückte Stimmen, Gemeinschaft und Resonanz in den Mittelpunkt. Das Cute Community Radio verwandelte die PACT-Terrasse mit DJ-Sets von Jilly, Jule, ADJO und Bamina in einen Cute Community Hangout.

Parallel dazu gab es im Haus zahlreiche Talks und Workshops. Zum Auftakt lud Noah Slee zum gemeinschaftlichen Singen ein. Danach erkundete das Kukily Afrofeminist Arts Collective in einer gemeinsamen Verkostung die Wurzel Maniok als Methode zum Austausch von Sprachen, Rezepten, Erinnerungen, anzestralen Praktiken und Formen des Widerstands. Mit ›Mandioca – an afrodiasporic journey‹ entstand ein Raum für Austausch, der sich den Praktiken des Pflanzens, Anbauens, Zubereitens und Essens widmete und Maniok als Träger von Geschichte, Gemeinschaft und kulturellem Erbe erfahrbar machte. In ›Collective Action Now!‹ erkundete Amanda Piña die Möglichkeiten des Wandels in unseren Körpern – sowohl im individuellen als auch im gemeinschaftlichen Sinne – und rief als Reaktion auf die Herausforderungen durch die Klimakrise dazu auf, die Fähigkeit zum kollektiven Handeln zu stärken und gemeinsam lebenswerte Zukünfte zu imaginieren.

Das Festival endete am Abend mit einem großen Abschlusskonzert des Berliner BIPOC-Vokalensembles A Song For You auf der PACT-Terrasse. Durch die Verschmelzung von Chor, Bewegung, Improvisation, Poesie und Live-Instrumenten näherte sich das Ensemble mit seiner Performance ›In Circulation‹ den Themen der Wiederkehr und richtete den Blick auf die zyklische Natur des Seins.