Deutschlandpremiere

Gaston Core

The Very Last Northern White Rhino

Termine:

Fr 24.03.23

19:00

- 20:00

Barrierefreiheit vor Ort

All Genders WC
Assistenzhund willkommen
Barrierefreier Zugang
Behinderten Parkplatz
Behinderten WC
Relaxed Space
Weitere Hinweise zur Barrierefreiheit
Ein Tänzer mit Armbewegungen vor schwarzem Hintergrund in schwarz gekleidet

Photo: Alice Brazzit

Als der New York Times-Reporter Sam Anderson vom Tod des letzten nördlichen Breitmaulnashornbullen erfuhr, flog er nach Kenia, um eine Woche mit den letzten Tieren dieser Spezies zu verbringen. Zwei weibliche Breitmaulnashörner, Mutter und Tochter, traten in die Phase ein, die in der Wissenschaft als »funktionales Aussterben« bezeichnet wird: Mit ihrem Tod endet die Geschichte ihrer Spezies. Anderson beschreibt das tagtägliche Leben von Fatu und Naijn, die ihrem Schicksal gleichmütig entgegensehend unter der Sonne grasen – in einem Reservat für den Rest ihres Lebens vor der Bedrohung durch Jäger:innen geschützt. Ihr Bild steht für das Leben allein um des Lebens willen, so, als ob der einzige Daseinszweck der beiden Tiere nur darin bestände zu sein, die Anwesenheit einer Spezies zu bezeugen, die bald der Vergangenheit angehören wird.

Mit ›The Very Last Northern White Rhino‹ zeigt Gaston Core seine Wahrnehmung der Tiere, die sich ihm trotz ihrer enormen Körpergröße als fragile Schöpfung zeigen. Ihre Körper sind unersetzbar, gleich der Ausstellungsstücke in einem lebenden Museum. Im Wissen um ihr nahendes Aussterben, erscheinen die beiden Tiere unerträglich menschlich. Sie konfrontieren uns mit unserem eigenen Schicksal. Die Tatsache, dass sie noch immer existieren und ihre Körper Raum einnehmen, lässt sie zum Symbol für eine ganze Spezies werden. Und so spinnt sich die Analogie fort und ein einzelner Mensch auf der Bühne wird zum Symbol seiner Spezies.

Im Rahmen von Ein Festival zum Frühling!

NY-Times-Artikel The Last Two Northern White Rhinos on Earth

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Konzept & Regie: Gaston Core Choreographie: Gaston Core in Zusammenarbeit mit dem Performer Performer: Oulouy Kollaboration: Aina Alegre Foto & Video: Alice Brazzit Musik: Jorge de Rocha Licht: Ivan Cascon Styling: Eva Bernal Technik: Manu Ordenavia Produktion: Pam Pincheira Ko-produziert von: Sala Hiroshima & Festival GREC of Barcelona Mit Unterstützung durch: Centre Cívic Barceloneta


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