Claiming Common Spaces IV – Cool Down
Ein Festival an den planetaren Grenzen mit Vorträgen, Talks, Performances, Musik & Exkursionen

  • Mo. 20.06.22So. 26.06.22
  • Fr. 01.07.22Sa. 09.07.22

Das Programm findet im Juni bei PACT und im Juli bei HELLERAU (Dresden) statt.
Veröffentlichung in Kürze.

Zu Claiming Common Spaces Zum Bündnis internationaler Produktionshäuser

Das Festival ›Claiming Common Spaces‹ vom Bündnis internationaler Produktionshäuser findet in diesem Jahr vom 20. – 26.06. bei PACT Zollverein in Essen und vom 01. – 09.07. in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden statt.

Die vierte Ausgabe von ›Claiming Common Spaces‹ ist Festival, thematische Plattform und Arbeitstreffen zugleich. Unter dem Motto ›Cool Down‹ stellt sie unseren Umgang mit dem Planeten Erde ins Zentrum. Die Klimakrise erfordert ein radikales Umdenken und Agieren, das alle gesellschaftlichen und politischen Handlungsfelder umfasst. Ob in der Ökonomie, der Bildung, der Technologie, der Stadt- und Landschaftsplanung oder der Kultur – wir brauchen dringend neue Bedingungen und Praktiken für eine lebenswerte Zukunft und für das Zusammenleben mit menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen.

Mit Tanz- und Theaterproduktionen, Installationen, partizipativen Performances, Panels und interaktiven Werkstätten lädt das künstlerische Programm von ›Claiming Common Spaces IV: Cool Down‹ ein zu Reflexion, Beteiligung, Aktion und ästhetischer Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, vor die uns die gegenwärtige Situation stellt. Sinnliche, körperlich wie emotional aktivierende Erfahrungsräume und Diskurse sollen dazu anregen, über ein neues Miteinander nachzudenken, Handlungsoptionen und Kompetenzen zu erweitern, die Potenziale der Kunst auszureizen und eine Haltung zur Klimakrise einzunehmen.

CCS IV bei PACT mit:
BERLIN, Sarah Farina, Maja Göpel, Silke Huysmans & Hannes Dereere, Daniel Kötter, Sergiu Matis, Pantha du Prince, Franziska Pierwoss & Sandra Teitge, Michael Turinsky u.a.

Das Programm wird im Mai 2022 bekannt gegeben.

www.claimingcommonspaces.de

›Claiming Common Spaces IV: Cool Down‹ wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien.
Die Dresdner Ausgabe von ›Cool Down‹ wird gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Residenzformat ›Community of Practice‹

Mit dem Residenzformat ›Community of Practice‹ wird im Rahmen von ›CCS IV‹ ein Dialog zwischen Künstler:innen initiiert. Im monatlichen Rhythmus bieten Online-Treffen einen offenen Raum, um eigene Ideen und Entwürfe, aber auch langfristige Strategien gemeinsam zu diskutieren.

Jedes Bündnishaus hat eine künstlerische Position für das Residenzprogramm (Mitte März bis Juli 2022) nominiert:

Die Residenzkünstler:innen sind:

  • Jana Kerima Stolzer & Lex Rütten (PACT Zollverein)
  • Kieron Jina (HELLERAU)
  • Eeva Kemppi/Other Spaces (Kampnagel)
  • Russ Ligtas (Künstlerhaus Mousonturm)
  • Stine Hertel (FFT Forum Freies Theater)
  • Alfredo Zinola (tanzhaus nrw)
  • Marina Resende Santos (HAU Hebbel am Ufer)

Ausgewählt wurden Künstler:innen mit einer eigenen Fragestellung zum Thema, die ihre Ideen, Fragen und Entwürfe transdisziplinär mit anderen Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Praktiker:innen und Aktivist:innen teilen und weiterentwickeln möchten. Die ausgewählten Künstler:innen werden 14 Tage bei PACT und in HELLERAU arbeiten, erhalten ein Residenzstipendium, tauschen sich in Arbeitstreffen über ihre Ideen aus und nehmen am Festival in Essen und Dresden teil.

Über ›Claiming Common Spaces‹

Im Juni 2018 initiierte das Bündnis die jährliche Programmreihe ›Claiming Common Spaces‹. Im Festival-Format finden an den jeweiligen Häusern Arbeitstreffen zu spezifischen Aspekten der gemeinsamen Themenschwerpunkte statt, in Gesprächen und Laboren mit Künstler:innen, Forscher:innen und Aktivist:innen werden bestehende und neue Arbeitspraktiken der Produktionshäuser öffentlich analysiert und diskutiert sowie aktuelle Installationen und Performances gezeigt.

›Claiming Common Spaces I. Kunst und urbane Praxis‹ (Juni 2018 am HAU Hebbel am Ufer) führte Künstler:innen, Stadtforscher:innen und Aktivist:innen zusammen, um sich mit Aspekten der diversen, globalen Stadtgesellschaften des 21. Jahrhunderts und den aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen in den urbanen Zentren auseinanderzusetzen.

Im Mai 2019 zeigte das Bündnis in Düsseldorf die zweite Ausgabe von ›Claiming Common Spaces‹, hier mit dem Untertitel ›Kunst und digitales Leben‹. Am FFT und am tanzhaus nrw wurde der Frage nachgegangen, wie das Digitale als gemeinsames Wirkungsfeld für künstlerische Arbeit und ihre Kontexte gestaltet werden kann.

Die für Juni 2020 geplante, dritte Ausgabe wurde auf 2021 verschoben und fand vom 3. – 13.06.2021 unter dem Titel ›Claiming Common Spaces III: Welcome to the Pleasurezone‹ als assoziativer Parcours auf Kampnagel in Hamburg statt.

Weitere Veranstaltungen
  • Mi. 06.04.22 15 Uhr – 17:30 Uhr
  • Mi. 20.04.22 15 Uhr – 18 Uhr
  • Mi. 04.05.22 15 Uhr – 18 Uhr
  • Mi. 18.05.22 15 Uhr – 18 Uhr
  • Do. 19.05.22 19 Uhr – 21 Uhr
Artist Talk Filmabend für alle

Inherited Crafts
Handwerkskunst als (Über-)Lebensstrategie in Stolipinovo/Bulgarien

Eintritt frei