Mia Smettan / Charlotte Hitzfelder

Gesellschaft umcaren – feministische und wachstumskritische Perspektiven auf Wirtschaft

Termine:

Sa 02.10.21

10 – 15 Uhr

Im Rahmen von 1/2/8

Barrierefreiheit vor Ort

All Genders WC
Assistenzhund willkommen
Barrierefreie Toilette
Barrierefreier Zugang
Behindertenparkplatz
Rückzugsort
Weitere Hinweise zur Barrierefreiheit
Verschiedene Menschen verrichten Fürsorge-Arbeit

© Illustration: Manuel Schroeder

Und was machst du so? Schon beim ersten Kennenlernen fällt oft die Frage nach unserem Beruf. Arbeit bestimmt, wer wir sind und ob wir etwas gelten. Doch was ist, wenn wir kein Geld verdienen oder einen unbequemen Job haben? Wenn wir ein Kind erziehen oder den Flur im Krankenhaus wischen? Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten – auch Kochen, Putzen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch diese Tätigkeiten bleiben oft als Arbeit unsichtbar und erfahren in unserer auf Wachstum ausgerichteten Gesellschaft kaum Wertschätzung. Mehrheitlich von Frauen geleistet sind sie zudem eng mit Geschlechterungerechtigkeit und Rollenzuschreibungen verknüpft. Wie würde eine Gesellschaft aussehen, in der Sorge-Arbeit (Care) im Zentrum steht? Ob und wie kann eine Gesellschaft ohne Wachstum funktionieren? Und welche Chancen bietet der Postwachstumsdiskurs für eine gerechtere Verteilung von Sorgetätigkeiten?

Der Workshop von Konzeptwerk Neue Ökonomie gibt einen vertiefenden Einblick in bestehende Ungleichheiten in Bezug auf Sorge-Arbeit, globalisierte Sorgeverhältnisse und Wachstumskritik. Anhand von partizipativen Methoden lädt er anhand von Projekten aus der Praxis ein zu einer Diskussion über mögliche Alternativen ein.


Weitere Veranstaltungen

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