#ResidencyInsights

Astrid Kaminski

#ResidencyInsights Astrid Kaminski

Zeichnung Tabea Magyar

© Tabea Magyar

05.02.2020

Künstler:innen

In ihrer Residenz beschäftigten sich Astrid Kaminski (Lyrikerin, Journalistin), Tabea Magyar (Lyrikerin, Übersetzerin und Zeichnerin), Anna Nowicka (Choreographin, Pädagogin und Psychologin), Sarah De Sanctis (Autorin) und Seda Niğbolu (freie Journalistin, Übersetzerin und DJane) mit den Schnittstellen von Körper, Bild und Text. Zum Abschluss ihrer Schreibresidenz lädt das Kollektiv zu einem offenen ›Saphir-Abend‹ ein und geben Einblick in experimentelle Praktiken der Traumforschung – alle Träumer*innen und Interessierte sind herzlich willkommen!

**Einladung zu einem Saphir-AbendDO 06.02. 19 Uhr**

Ist ein Gedicht ein Traum?
Wo verlaufen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum?
Wie viel Körper steckt im Traum?

Während einer kurzen Residenz arbeiten wir an den Schnittstellen von Körper, Bild und Text. Am Donnerstag, den 06. Februar 2020, laden wir um 19:00 Uhr zu einem Abend des ›Traumöffnens‹ nach einer spezifischen jahrtausendealten Tradition ein. Für Musik und Tee ist gesorgt. Träume und andere schöne Dinge sind willkommen.

Ort: PACT Zollverein, Bullmannaue 20A, 45327 EssenTreffpunkt: Trafohaus rechts neben dem Haupteingang

Essen / Transfers – Anfang Februar 2020

Die viereckigen schwarzen AugenDer Fenster von gegenüberStarren vor sich hin

Vor manchen hängenVorhänge wie LiderDie sich nie öffnen

Die Räume hinter ihnen schlafenOder sind tot unbewohntBlicken nach innen

Eine Welt ohne AußenIst seit dem PoststrukturalismusEine Welt ohne allgemeingültige Wahrheit

Wir verlassen das HotelUnter schweigenden AugenreihenWie mit Tipp-Ex aus dem Stadtplan getüncht

Geister eines InnenDas eine Übersetzung des Außen istFigurationen von Transfers an mäandernden Grenzen