Black Pott Stories – Künstler*innen aus dem Ruhrgebiet

Eine offene Begegnung im Rahmen des Black History Month

Termine:

Fr 13.02.26

18:30

Eintritt frei

Veranstaltungsort:

WerkStadt

Viktoriastraße 5

45327 Essen

Deutschland

Einlass

ab 18 Uhr

Teilnahme

Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an werkstadt@pact-zollverein.de

Weitere Informationen

Die Veranstaltung ist offen für alle, richtet sich jedoch in erster Linie an Schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Diaspora. Nichtbetroffene sind willkommen – wir bitten um eine respektvolle und reflektierte Teilnahme, die der Sensibilität der Thematik gerecht wird.

Das Bild zeigt einen gemütlichen Innenraum des Foyers von PACT Zollverein. Im Vordergrund steht ein Holztisch, auf dem eine brennende weiße Kerze in einem Glasgefäß und ein kleiner Blumenstrauß mit gelben Tulpen und roten Blumen arrangiert sind. Rund um den Tisch liegen einige Prospekte oder Flyer verteilt. Im Hintergrund sind ein beiger, gepolsterter Sofa und ein brauner Sessel zu sehen. Die Beleuchtung ist warm und schafft eine einladende Atmosphäre.

1 / 4 © Anton Vichrov

Was bedeutet es, Schwarz zu sein in Deutschland, im Ruhrgebiet, im eigenen Alltag?
Welche Geschichten werden geteilt, welche bleiben oft ungehört?

Black Pott Stories schafft einen Raum für Schwarze Perspektiven, Austausch und neugieriges Zuhören.
In Gesprächen und künstlerischen Beiträgen teilen Cate Lartey und Carlos Carima ihre Erfahrungen als freischaffende Künstler*innen und geben Einblicke in ihre Arbeit, Werdegänge und Geschichten. Moderiert wird der Abend von Spoken-Word-Artist und Schriftstellerin Orliane Kamwa Kemadjou.

Neben persönlichen Perspektiven stehen Community, soziale Nachhaltigkeit und Vernetzung im Fokus. An diesem Abend stellt sich außerdem BLAST vor – der neue Schwarze Stammtisch für Menschen in Essen, der zusammenbringt, Empowerment stärkt und gemeinsames Gestalten ermöglicht.

Zum Ausklang kommen wir bei einer warmen Suppe zusammen und treten in einer offenen und unterstützenden Atmosphäre ins Gespräch miteinander.


Cate Lartey ist Initiatorin von Black Archive Germany, einem Projekt, das Schwarze Geschichte und Alltagskultur in Deutschland anhand privater Fotografien aus den 1970er- bis frühen 2000er-Jahren sichtbar macht. Die Sammlung dokumentiert Momente des sozialen Lebens, der Mode und der Gemeinschaft und eröffnet einen Blick auf bislang wenig archivierte Erfahrungsräume. Ziel ist es, persönliche Fotografien zusammenzuführen, zu bewahren und das entstandene Material langfristig in einer Buchpublikation zugänglich zu machen.

Carlos Carima ist ein in Angola geborener Maler. Er absolvierte sein Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Essen mit Auszeichnung und nahm 2023 an der Residenz Art Toll in Bedburg-Hau teil. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen figurativer Darstellung, autobiografischen Elementen und einer neuen Tradition des Schwarzen magischen Realismus. In intensiver Farbigkeit verhandelt Carima Erinnerung, Spiritualität und kollektive Heilung. Die dargestellten Körper tragen ihre eigene Würde in sich – als Wesen, deren Leben in der Zukunft liegt, hervorgeholt aus inneren Bildarchiven und Familienalben und auf der Leinwand wiederbelebt.


Weitere Veranstaltungen

Mo 06.04.2618:0019:30 Uhr
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Eintritt frei