Zauri Matikashvili ›Corona Rebellen‹
Dokumentarfilm im Rahmen von ATELIER No. 64

  • Sa. 21.11.20 20 Uhr

Eintritt frei

Film, 2020
48:30 min.

In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln

Im Anschluss: Künstlergespräch

Seit dem Frühjahr 2020 meditieren in vielen deutschen Städten jede Woche „Corona-Rebellen“. Sie protestieren damit gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Auf ihren Kundgebungen sind nicht nur Esoteriker*innen und Anhänger*innen von Jesus, Gandhi oder Mandela zu sehen, sondern auch Verschwörungsideolog*innen und Rechtsextremist*innen. Die Reichskriegsflagge weht neben der Regenbogenfahne, Hippies in farbenprächtigen Gewändern tanzen barfuß neben schwarzgekleideten Neonazis.

Im August kommen viele tausend Demonstrant*innen in Berlin zusammen. Was bedeutet ihnen die Sorge ums Selbst, Freiheit und soziale Verantwortung? Was eint sie, was treibt sie an, wie organisieren sie sich? Mit wem verbünden sie sich? Wie stehen sie zur Demokratie? Und welche Rolle spielen QAnon und die Reichsbürger*innen, die vor den russischen und amerikanischen Botschaften einen „Friedensvertrag“ fordern?

Der Filmemacher Zauri Matikashvili begleitete die Demonstrationen und sprach mit den Teilnehmer*innen. Was treibt sie an?

 

Interview mit Zauri Matikashvili

Der Dokumentarfilm wurde im Rahmen des ATELIER No. 64 am 21.11.2020 um 20 Uhr gestreamt.

Geboren und aufgewachsen im georgischen Kvareli, lebt Zauri Matikashvili seit dem 12. September 2003, 9.53 Uhr, in Deutschland. Er hat in Münster und Düsseldorf Freie Kunst studiert. In seinen Filmen und Performances fragt er danach, was Identität und Migration bedeuten und wie Gesellschaften im Detail funktionieren – oder auch nicht.

www.zauri.de

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