Tine van Aerschot
When in doubt, duck

  • Deutschlandpremiere
  • Performance / Performance in englischer Sprache
  • Fr 20.05.16 20 Uhr
  • Sa 21.05.16 20 Uhr

Ist alles Verstehen eine persönliche Übersetzung? Inwiefern ist jede Einordnung durch den eigenen Hintergrund geprägt?

Als Tine Van Aerschot vor vielen Jahren die erste untertitelte Produktion sah, entwickelte sie die Idee einer Performance, in der die Transition von gesprochenem zu geschriebenem oder gelesenem Wort thematisiert würde. So entstand ihre jüngste Arbeit ›When in doubt, duck‹: eine Performance als Konzert mit einem Text als Partitur. Dabei ist es jedoch nicht primär der Inhalt, sondern besonders die Formen, in denen er präsentiert wird, die zum tragenden Element der Performance werden: ob als Projektion, Sound, gesprochen, in Bewegung oder Tanz. Jeder Akteur auf der Bühne wählt seine eigene Interpretationsweise, agiert als Übersetzer des Textes mit individueller Deutung, die jeweils als gleichwertige Möglichkeit angeboten wird und das Publikum auf diese Weise als Co-Autor und Regisseur mit einbezieht.

Tine Van Aerschot ist Bildende Künstlerin, u. a. arbeitete sie bereits mit Meg Stuart zusammen. Ihr Stück ›we are not afraid of the dark‹ war 2012 bei uns zu sehen.

Doppelabend mit Radouan Mriziga

Konzept, Regie: Tine Van Aerschot
Performer: Mira Helmer, Nic Lloyd, Noha Ramadan
Choreographie: Jonathan Burrows, Noha Ramadan
Sounddesign: Hans w. Koch
IT: Hans W. Koch, Ludo Engels
Typographie: Connie Nijman
Licht: Luc Schaltin
Set: Herman Venderickx
Management: Klein Verzet
Produktionsassistent: Lotte De Mont

Produktion: TREVOR vzw
Koproduktion: Kaaitheater (Brüssel), PACT Zollverein (Essen), Gessnerallee (Zürich), Vooruit (Gent), wpZimmer (Antwerpen)
Zusammenarbeit: BUDA (Kortrijk) Next festival, Pianofabriek (Brüssel)
Unterstützt von: Flämische Regierung

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