Laurent Chétouane
Sacré Sacre du Printemps

  • Uraufführung im Rahmen der Ruhrtriennale 2012
  • Performance / Performance
  • Do 27.09.12 20 Uhr
  • Fr 28.09.12 20 Uhr
  • Sa 29.09.12 19:30 Uhr

In seiner neuen Arbeit wählt Laurent Chétouane ein musikalisches Epochenstück der Moderne zum Thema: Strawinskys ›Le Sacre du Printemps‹ ist in seiner Wahrnehmung eng mit Nijinskys Tanzschrift verknüpft und inspirierte zahlreiche Künstler – von Maurice Béjart bis Pina Bausch – zu eindrucksvollen Choreographien. Während im ›Frühlingsopfer‹ das Fremde im Kern unserer Gesellschaft platziert, in dieser Assimilation aber seiner eigentlichen Fremdheit beraubt wird, stellt 
Chétouane die Frage, wie man das Fremde fremd belassen kann. Im musikalischen Spannungsfeld zwischen Strawinskys Werk auf der einen und einer neuen Komposition von Leo Schmidthals auf der anderen Seite, entwirft der mehrfach ausgezeichnete Choreograph und Regisseur die Vision einer Entwicklung, die das Zusammenleben mit dem Fremden gerade auf der Basis von dessen Unintegrierbarkeit ermöglicht: die Opferung von ›Le Sacre du Printemps‹ selbst als ein neues Ritual für das fremd-belassene-Fremde.

Choreographie: Laurent Chétouane
Kompositionen: Igor Strawinsky, Leo Schmidthals
Tanz: Matthieu Burner, Joris Camelin, Kathryn Enright, Joséphine Evrard, Charlie Fouchier, An Ka​ler, Senem Gökçe Oğultekin
Probenbegleitung: Sigal Zouk
Bühne: Patrick Koch
Kostüme: Sophie Reble
Video: Tomek Jeziorski
Licht: Stefan Riccius
Dramaturgische Beratung: Leonie Otto
Künstlerische Mitarbeit: Anna Melnikova und Sigal Zouk
Körpertraining: Patricia Brülhart
Assistenz: Anna Melnikova
Hospitanz: Sarah Bidoli
Produktionsleitung: Christine Kammer / Büro Tom Stromberg und Hendrik Unger

Mit herzlichem Dank an die Studentinnen  des Masterstudiengangs Tanzwissenschaft am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Ber​lin (Seminar von Laurent Chétouane als Gastprofessor im Wintersemester 2011/12) für die inspirierende Zusammenarbeit, sowie einem großen Dank an Marita Tatari und Melanie Zimmermann.

Eine Veranstaltung von PACT Zollverein für die Ruhrtriennale
Produktion: Sacre GbR
Koproduktion: PACT Zollverein (Essen), Ruhrtriennale, Theater Bremen, Tanzquartier (Wien), Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis, Kaaitheater (Brüssel), Kampnagel (Hamburg)

Gefördert von: Kulturstiftung des Bundes und dem Regierenden Bürgermeister von Ber​​lin, Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten

Mit freundlicher Unterstützung von Dock11/Eden***** Ber​lin

Tomek Jeziorski wird präsentiert im Rahmen von ›Klopsztanga.Polen grenzenlos NRW‹, mit freundlicher Unterstützung durch das Adam Mickiewicz Institut Warschau

Inhaber der Aufführungsrechte: Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH, Berlin

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