Paula Pin
›Biotranslab _ transOrgansOnChip!‹

  • Fr 12.07.19 10 Uhr – 13 Uhr

Eintritt frei

Anmeldung: info@medienwerk-nrw.de

Die transhackfeministische Forscherin und Performerin Paula Pin verbindet freie und kollektive Technologienutzung und -entwicklung mit einem experimentellen Forschungsansatz. 2017 initiierte sie im CERN (Genf) einen Workshop rund um das titelgebende ›Trans.Organ.on.a.Chip‹. Als ›organ on a chip‹ wird die mikroskopische, technologische Nachbildung eines Organs bezeichnet, anhand der biologische Reaktionen unter In-vitro-Bedingungen simuliert werden können. Im Workshop wird dies in ein experimentelles Set-up integriert. Darin eingeschlossen befinden sich menschlich-pflanzliches Zellgut, Hormone und Blaugrünbakterien-Extrakte (Cyanobakterien), die u. a. als alternative Ressource für die Energieproduktion diskutiert werden. Paula Pin öffnet den Blick für weitere Nutzungsmöglichkeiten und untersucht das Cyanobakterium Spirulina auf Anwendungen als pharmazeutisches Mittel. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sucht Paula Pin nach Wegen der Öffnung von Verfahren der Biotechnologie für emanzipative und queerfeministische Anliegen. Können derartige Wirkweisen der ›grünen Chemie‹ eine alternative Perspektive auf gängige medizinische Verfahren und den westlichen Wissenschaftsbegriff eröffnen?

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