IMPACT18 - Matter in Movement
Widerständige Praktiken aus Kunst, Technologie und Wissenschaft

  • Mi 07.11.18So 11.11.18

Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht

Symposium mit Workshops, Lectures, Performances und Talks mit u.a. Forensic Architecture, Paul Feigelfeld & Jaya Klara Brekke, Chris Kondek & Christiane Kühl
Weitere Künstler*innen werden in Kürze bekanntgegeben

Mit Forensic Architecture, Paul Feigelfeld & Jaya Klara Brekke und Chris- tiane Kühl & Chris Kondek (doublelucky productions), lädt IMPACT18 drei Positionen ein, die sich hoch entwickelter technologischer, künstlerischer und investigativer Praktiken bedienen, um dringliche Realitäten und öffentliche Wahrheiten freizulegen, sowie zivilgesellschaftliche Handlungsräume sichtbar zu machen. Sie verschieben Blickwinkel, überschreiten die Grenzen von künstlerischen, technologischen und wissenschaftlichen Vorgehensweisen und setzen diese für avancierte Recherchevorhaben ein.

FORENSIC ARCHITECTURE nutzen Architektur und die Überlagerung von räumlicher und materieller Analyse, Kartierung und Rekonstruktion um reale Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen aufzudecken oder Unwahrheiten freizulegen. PAUL FEIGELFELD und JAYA KLARA BREKKE analysieren unsichtbare digitale Transaktionsräume, wie Blockchain, und entwerfen mittels digitaler Tools und Plattformen des Wissenstransfers souveräne Optionen für Einzelpersonen oder Communities, um in die Algorithmisierung unserer Realität einzugreifen. CHRIS KONDEK und CHRISTIANE KÜHL widmen sich mit ihrer Gruppe doublelucky productions den unsichtbaren Prozessen digitaler Infrastrukturen. Sie untersuchen virtuelle Börsengeschäfte, Biohacking und Netzidentität und übersetzen sie in den Theaterraum.

Damit sezieren, verknüpfen und offerieren die diesjährigen Impulsgeber*innen von IMPACT alternative Betrachtungsweisen auf digitale, politische, ökologische und ökonomische Realitäten, die eine kritische Partizipation an Veränderungsprozessen ermöglichen.

Ein Projekt im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien 

Wie können sich Akteure aus verschiedenen Wissens- und Forschungsbereichen von der Festlegung auf getrennten Disziplinen lösen, Methoden übertragen, diese neu entwerfen und so gemeinsam Herausforderungen begegnen?

Seit 2004 ist IMPACT ein fester Bestandteil des Programms von PACT. Das viertägige transdisziplinäre Symposium bietet Teilnehmer*innen aus der erweiterten Praxis von Kunst und Wissenschaft, Raum und Zeit für Diskussionen, Interventionen und die Entwicklung neuer, experimenteller Praktiken. Im Austausch mit einflussreichen Akteur*innen der zeitgenössischen Künste, der Theorie und Wissenschaft erweitern und experimentieren die Teilnehmer*innen Herangehensweisen an ihre (künstlerische) Praxis, die aus klassischen Handlungsmustern und -methoden ausbrechen und Raum für einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz schaffen.

Im Rahmen eines öffentlichen Programms lädt PACT darüber hinaus dazu ein, einen Einblick in die Arbeiten und Methodiken der eingeladenen Expert*innen zu erhalten.

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