• Fr 17.06.11 20 Uhr

Als Eroberer des Wilden Westens steht die Figur des Cowboys auch heute noch als Sinnbild amerikanischer Individualität und der Ausübung von Kontrolle über die Natur. Tiere und Landschaften werden von ihm für die eigenen Zwecke manipuliert und nutzbar gemacht. Andros Zins-Browne, selbst Amerikaner, hinterfragt in seiner neuen Arbeit ›The Host‹ diese Kräfteverhältnisse grundsätzlich und gibt in der Performance der Natur die Oberhand zurück: In einem postapokalyptischen Szenario ringen die Cowboys mit einer unbeständigen und unbeherrschbar wuchernden Umwelt. Zwischen Endzeit-Tragödie und Slapstick bewegt sich dieser melancholische Abgesang auf jene Helden der puren Männlichkeit.

Uraufführung: 28. Mai 2010
BUDA fresh (Kortrijk)
Konzept und Choreographie:
Andros Zins-Browne
Mit: Andros Zins-Browne, Jaime Llopis, Sidney Leoni
Bühne: Stefan Demming, Andros Zins-Browne
Sounddesign: Peter Lenearts
Technik: Nick Symons
Produktion: wpzimmer (Antwerpen)
Koproduktion: buda (Kortrijk), Hebbel am Ufer (Berlin), PACT Zollverein (Essen)
Unterstützt von: De Vlaamse Overheid, VGC, Danscentrum Jette and Jan Van Eyck Academy (Maastricht)
Gefördert durch: Départs Network mit Unterstützung des Förderprogramms ›Kultur und Bildung‹ der Europäischen Gemeinschaft
Photo: © Raymond Mallentjer

Weitere Veranstaltungen