Feldstärke 2015

13. - 16. mai 2015

Nach Stationen in Los Angeles, Istanbul, Kyoto und Frankreich setzt das ursprünglich für den Austausch von Studierenden an Kunsthochschulen NRWs entwickelte Format feldstärke im zehnten Jahr seines Bestehens einmal mehr verstärkt auf seine regionalen Bezüge. Die Teilnehmer*innen der Disziplinen Performance, Choreographie, Graphik, Video, Medienkunst, Design, Animation, Photographie, Musik und Bildende Kunst verschiedener Hochschulen aus NRW treffen unter dem Dach der ehemaligen Waschkaue zu einem offenen Austausch zusammen.

Trailer Feldstärke15

TEILNEHMER

23 Studenten der

  • Fachhochschule Dortmund (Studiengang Fotografie)
  • Kunstakademie Düsseldorf (Studiengang Freie Kunst)
  • Folkwang Hochschule Essen (Studiengänge Tanz, Fotografie, Heterotopia Graduate Programm und Industrial Design)
  • Hochschule für Musik und Tanz Köln (Studiengänge Tanz, Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext)
  • Kunsthochschule für Medien, Köln (Studiengang Mediale Künste)
  • Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich Design und Kunst (Studiengang Kunst auf Lehramt)
  • Ruhr Universität Bochum ( Studiengänge Szenische Forschung, Theaterwissesnchaft und vergleichende Literaturwissenschaft)

Die Edition Feldstärke 2015 fand vom 13. bis 16. Mai 2015 statt. Das 4-tägige Programm  gliederte sich in einen internen und einen öffentlichen Teil.

 

INTERNER TEIL

A: EXKURSION ZUM „PALACE OF PROJECTS“

Als diesjährigen Impuls haben die Teilnehmer*innen die auf dem Zollvereingelände ansässige Austellung „The Palast of Projects“ des Künstlerehepaares Ilya und Emilia Kabakov  besucht. Im Anschluss an den Besuch gab es eine Diskussion des Plenums inwieweit Konzepte, Ideen und Eindrücke des „Palast of Projekts“ für die kommenden Workshoptage genutzt werden konnten.

B: SELBSTSTÄNDIGE GRUPPENARBEITSPHASE

In fünf selbst zusammengestellten Gruppen arbeiteten die Teilnehmer*innen zu vorher erarbeiteten Themen. Diese beschäftigten sich mit Struktursystemen, Basteln & Freilegen, Dimensionen des Blicks, Archäologien und Utopien sowie Reibungen und Brüche.

 

ÖFFENTLICHER TEIL - 16. Mai 2016

Im Rahmen des öffentlichen Programms von Feldstärke 2015 hatten externe Besucher am letzten Tag der Edition die Möglichkeit, sich die Arbeiten der Studierenden im Rahmen eines Rundgangs anzusehen:

  • Laura Brechmann, ›Einlagerung [Bereinigung] for Feldstärke 2015‹, Installation
  • Anna Budniewski, ›NewWindow #7‹, ›NewWindow #12‹, Photographie
  • Carmen Casagrande, ›ALI_AS‹, Videodokumentation
  • Ali Chakav, ›Don’t disturb my circle (Archimedes)‹, Soundperformance
  • Mattias Engling, ›Öffentliche Wahrnehmung (AT)‹, Installation
  • Clara Sofía Fernández, ›Engung und Weitung‹
  • Dwayne Holiday, ›Untitled‹, Videodokumentation, › Appropriate(ing) Identities/ Verb(al)izing Ritual ‹, Lecture/Demonstration
  • David Jankowiak, ›Untitled‹, Photograhie
  • Jana Mila Lippitz, › Ein Mensch dreht sich weg und ein Zweig biegt sich‹, › Berg‹, ›Das Alte Land‹, ›Untitled‹, Photographie
  • Esta Mastkovic, ›Temporal separation of context and it’s content‹, Videodokumentation
  • Julia Nitschke, Julia Nitschke und Helene Ewert: ›Absagen an Krieg (eine Dokumentation)‹, ideodokumentation
  • Ira Ottmann, ›Untitled‹, Lichtinstallation
  • Anja Plonka, ›Im Orbit des Imaginären‹, Performance/Installation
  • Tania Reinicke, ›Versuchsanordnung (2015)‹
  • Luísa Marinho Saraiva, ›Why be happy when you could be interesting?‹, Performance
  • Matthias Schneck, ›raise your flag‹, Installation
  • Marcel Stahn, ›Not yet titled‹, Video
  • Diana Treder, ›Blau ist blau.‹, Performance
  • Stephanie von Gelmini, ›konstrukt‹, Photographie
  • Anne Weyler, ›Gemölde (2015)‹, Installationsdokumentation
  • Johannes Windolph und Jan-Philipp Winkler, ›1970 bis 1994 - Material" (Work in progress)‹, Installation

 

Ein Resumee

Vier Tage lang haben junge Künstler*innen mit Ressourcen gearbeitet, die ihnen das Feld geboten hat. Machmal hat sich der Raum geöffnet und manchmal blieb er verschlossen. Sie haben Standorte gewechselt und sich neu orientiert, Dinge aufgelöst und neu konfiguriert. In einem ungewissen Experimentierfeld haben sie Versuchsanordnungen gewagt: vermessen, durchmessen und gemessen. Sie sind den Eigenschaften und den Methoden der Feldforschung auf den Grund gegangen. Sie haben den Raum nicht nur erfahren, sondern mit ihrer eigenen Bewegung neue Raumordnungen und Verräumlichungen entstehen lassen. Feldstärke 2015 hat 23 Absolvent*innen und Student*innen aus NRW einen Anstoß gegeben, auch zukünftig mit den entstandenen Kontakten Projekte zwischen den Künsten zu entwickeln, weiterhin transdisziplinäre Prozesse zu fokussieren.  Und auch dann wird es darum gehen, leere Räume zu finden, Räume zu öffnen, sie zu bewegen, um neue Formen zu (er-)finden. 
(von Milena Cairo)

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