Seit seiner Gründung 2002 ist PACT Zollverein Initiator, Motor und Bühne für wegweisende Entwicklungen in den Bereichen Tanz, Performance, Theater, Medien und Bildende Kunst.
In der ehemaligen Kaue der größten Zeche des Ruhrgebiets beheimatet, ist PACT Zollverein heute noch eng mit der Geschichte des Gebäudes und des gesamten Zollverein-Geländes verbunden.
Als größte erhaltene Zechenanlage des Ruhrgebiets umfasst Zollverein XII den ganzen Kosmos einer bergbaulichen Arbeits-, Produktions- und Lebenswelt. Mit Zollverein erinnerte der Gründer, Franz Haniel, an den 1834 von Preußen betriebenen wirtschaftlichen Zusammenschluss von 18 deutschen Staaten zu einem Zoll- und Handelsverein.
PACT Zollverein vergibt seit 2002 Residenzen zur Erarbeitung künstlerischer Projekte und Produktionen. Das Residenz-Programm steht professionellen Kunstschaffenden aus dem In- und Ausland offen, die in den Bereichen Tanz, Performance, Medienkunst oder Musik arbeiten. Neben einem Arbeitsstudio und der Unterkunft in einer Gästewohnung stehen den ResidentInnen je nach Bedarf unterschiedliche Formen der Produktionsbegleitung zur Verfügung.
Bereits seit seiner Gründung gibt PACT Zollverein im Rahmen von ATELIER, der Plattform für neue Kunst und Choreographie, angehenden und bereits etablierten KünstlerInnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten in einem gemeinsamen Abendprogramm vorzustellen.
Im neuen Arbeitsfeld ›Praxis‹ lädt PACT Zollverein KünstlerInnen, PraktikerInnen, TheoretikerInnen, und TrainerInnen verschiedener Schwerpunkte und Bereiche dazu ein, mehrtägige Workshops und konzentrierte Praxiseinheiten in den Studios und Arbeitsräumen von PACT Zollverein anzubieten.
Die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen richten sich sowohl an professionelle Tänzerinnen und Tänzer, Studierende von Tanz und Performance und angrenzender Bereiche, als auch an eine interessierte Öffentlichkeit.
2009 von Thomas Lehmen und PACT Zollverein initiiert, werden im Rahmen der ›Choreographischen Dialoge‹ im Sommer 2011 regionale und internationale Künstler zu einem mehrtägigen intensiven Austausch eingeladen. Im Blickfeld stehen die individuellen künstlerischen Positionen der Teilnehmenden, ihre Arbeitsweisen, verschiedenen Ansätze und Formgebungen sowie die Annäherung an prinzipielle Phänomene des Verstehens von Kunst.
Contact Improvisation ist eine Tanzform, die Anfang der 70er Jahre in den USA entstanden ist und im Spiel mit physikalischen Kräften – Schwerkraft, Gewicht, Gewichtsverlagerung, Schwung, Balance – mit verschiedenen Dynamiken von Berührung und Bewegung improvisiert. Über die eigenen Bewegungsimpulse und den direkten physischen Kontakt zum Anderen entsteht ein Bewegungsspiel, das in jedem Moment neu kreiert wird.
In 2013 geht PACT Zollverein eine neue Form der Kollaboration mit einem NRW-Künstler ein: Der Düsseldorfer Choreograph Ben J. Riepe und sein inzwischen 15köpfiges Team werden regelmäßig in einem Studio der ehemaligen Waschkaue zu Gast sein und als Arbeits- und Probenraum nutzen. Während tanz nrw 2013 zeigt die Kompanie ihre aktuelle Arbeit ›The White Void _SERIES‹ bei PACT Zollverein.
Die Forschungs- und Entwicklungsformate bei PACT Zollverein bieten Studierenden, KünstlerInnen, PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen die Chance, eine Arbeits- und Lerngemeinschaft auf Zeit zu erleben. Gemeinsam erproben, beleuchten und hinterfragen sie künstlerische Strategien und Verfahren.
»One of the most important performance groups anywhere. Station House Opera possess that rarest of all things, a unique vision articulated through a genuinely theatrical language.« (Performance Magazine)
IMPACT05 hatte drei herausragende Künstler/-duos eingeladen: XAVIER LE ROY (F/D), ANTONI MUNTADAS (ES/US), MIRANDA PENNELL und JOHN SMITH (GB), um mit ihnen gemeinsam ›TERRITORIEN DER TÄUSCHUNG‹ in der zeitgenössischen künstlerischen Praxis des Tanzes, Theaters, Films und in den Neuen Medien zu beleuchten.
IMPACT04 beleuchtet Strategien und Mittel zeitgenössischer theatraler Praxis.Eingeladen sind drei herausragende Künstlerensembles, in deren Arbeiten Räume, Grenzen und Reichweiten des Theaters neu ausgelotet werden. BLAST THEORY (GB), BALLETT FRANKFURT (D) und RIMINI PROTOKOLL (D) geben einen intensiven Einblick in ihre Arbeitsweisen, Ideen und Projekte.
Dieses Projekt begann 2006 im Bereich Forschung bei PACT Zollverein mit den Kuratoren Gerrit Gohlke und Silke Albrecht und Auseinandersetzungen über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Kunst und Wissenschaft.
Am Stadtgarten 1 45879 Gelsenkirchen Fon +49 (0)209.176 0 Fax +49 (0)209.176 20 91 www.maritim.de Das Hotel unseres Vertrauens 18 Min. mit der Straßenbahnlinie 107 10 Min. per PKW
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