Im Rahmen von
Frühlingsfest

Oblivia (FI)

Performance in englischer Sprache
Deutschlandpremiere

Weitere Veranstaltungen im Rahmen von Frühlingsfest

Fr 28.03.14 20:00 Uhr
Phil Hayes
Maria Jerez
Thomas Kasebacher
Performance in englischer Sprache
Sa 29.03.14 16:00 Uhr
John The Houseband
 

Am Anfang war ein Theater, bei dem sich hinter dem Vorhang Gut gegen Böse, schön gegen hässlich und Gott gegen Teufel auf dem Schlachtfeld der Bühne gegenüber standen. Doch was, wenn es keinen Vorhang mehr gäbe und alle diese Paradigmen sich plötzlich auflösten? Auf ihrer heldenhaften Suche nach den geheimen Codes der Postmoderne, die sie mit der ›Entertainment Island‹-Trilogie und mopma begannen, stellen sich Oblivia in ihrem neuen Stück nun einmal mehr einer schier gigantomanischen Aufgabe: Triefend ironisch tritt die finnische Kompanie an, die verborgenen Überreste der Theatralität innerhalb der Performancekunst aufzudecken. Mit messerscharf gewirktem Wortwitz, absurden Kopfkino-Szenarien und den schrägen Bühnenpersonae ›Juergen‹, ›Janine‹ und ›Jaqueline‹, entwerfen sie den hochkomischen Versuch, die theatralen Erz-Dichotomien Gut und Böse wieder fest aneinander zu binden und die Wunde zu heilen, die die Postmoderne ihnen schlug.


Martina Marti auf Blogma.fi:
›(...) the emotions of romantic comedies, the empowering aggression of action films, the authenticity of scripted reality shows, the sentiments of esoteric self-help guides and time and again: the feeling of togetherness we get from singing Abba. The yodelling woman in underwear beating time on her own flabby stomach - the question mark of the meaning of postmodern life. If we go home after Super B to watch reality TV, music videos performed by semi-naked singers or feel-good charity galas, it is not only because Super B is an extremely accurate analysis of our existential crisis right now but also because we are not even aware yet of the trauma entertainment is inflicting on us. We are waiting for the saviour. Waiting for a shaking up, a waking up. (...) Even though some of us might not even realise, we are all waiting. All we do is waiting. And in the meanwhile, we consume some more entertainment.

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Dauerveranstaltung: 
Keine Dauerveranstaltung

Oblivia (FI)

Im Jahr 2000 in Helsinki gegründet, zählt die Gruppe Oblivia heute zu den wesentlichen Protagonisten der finnischen Performanceszene. Die unterschiedliche Herkunft der Oblivia-Mitglieder aus Finnland, Island und Großbritannien sowie ihre verschiedenen künstlerischen Hintergründe aus Performancekunst, Musik, Tanz und Wissenschaft sorgen für ein kreatives Spannungsfeld, in dem das Kernteam aus drei Performern eine eigene Performancesprache mit unverwechselbarem Humor entwickelt hat. mehr…

VVK 11 € / erm. 6 € (inkl. VRR-Ticket)
AK 13 € / erm. 8 € (inkl. VRR-Ticket)

Konzept, Performance: Timo Fredriksson, Anna Krzystek, Annika Tudeer
Ton: Juuso Voltti
Licht: Meri Ekola
Fotografie: Eija Mäkivuoti

Produktionsmanagement: Marina Andersson-Rahikka

Produktionsmanagement International: Christian Koch/Passanten

Koproduktion: Avantgarden (Trondheim), Baltic Circle Festival (Helsinki)

Unterstützt von: Arts Promotion Centre Finland, Svenska kulturfonden, City of Helsinki Cultural Office

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