Richard Siegal (US/DE)

Tanz
Uraufführung / Eine Veranstaltung der Ruhrtriennale
 

›In Medias Res‹ ist nach ›Model‹ im vergangenen Jahr der zweite Teil von Richard Siegals Ruhrtriennale-Trilogie, die sich auf das Purgatorio – das ›Fegefeuer‹ und mittlere Buch von Dantes ›Divina Commedia‹ – bezieht. Siegals ›Purgatorio‹ präsentiert sich als schillerndes Cabaret, das die Zügellosigkeit der wilden Zwanziger des 20. Jahrhunderts beschwört. Zugleich untersucht es die Möglichkeiten der Kunst als politisches Regulativ. Während die ursprüngliche Form des Cabarets sich mit Fragestellungen der Politik und Sexualität in verbaler oder musikalischer Form auseinandersetzte, steht im Rahmen von Siegals choreografischer Perspektive vor allem der Körper im Fokus – geformt von sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen und gleichzeitig voller vitaler Kräfte und Energien. Auf der Basis improvisierter ›Nummern‹ erproben vier Tänzer und drei Musiker (Kontrabass, Cello und Live-Elektronik) unterschiedliche Rituale der Reinigung und befragen sie im Hinblick auf ihre politische Dimension. Gibt es eine widerständige Kunst, eine Ästhetik des Widerstandes?

Dauerveranstaltung: 
Keine Dauerveranstaltung

Richard Siegal (US/DE)

Richard Siegal (US/DE/FR), Choreograph und Tänzer, widmet sich der interdisziplinären Auslotung neuer Formen des zeitgenössischen Tanzes. 1997 kreierte er seine erste Choreographie ›Solo for Janis‹ für Janis Brenner. Von 1997 bis 2004 tanzte er als Solist beim Ballett Frankfurt unter William Forsythe, für das er auch drei Stücke choreographierte. Zudem arbeitete er in dieser Zeit als Choreograph u.a. im Auftrag für Labor G.RAS (Hamburg), Proxima (Athen), für die Transitions Dance Company bei Laban (London) und für das Holland Dance Festival. mehr…

Tickets:
20 € / 30 € / 40€, Erm. ab 10€
erhältlich über den VVK der Ruhrtriennale
+49 (0)221.280 210
oder www.ruhrtriennale.de
Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Choreographie, Bühne, Video:  Richard Siegal
Mit: Corey Scott Gilbert, Kevin Quinaou, Diego Tortelli, Vânia Vaz
Musiker: Wolfgang Zamastil (Cello), Frédéric Stochl (Kontrabass)
Licht: Gilles Gentner
Komposition: Lorenzo Bianchi Hoesch
Dramaturgie: Tobias Staab
Ausführung Video: Lea Heutelbeck
Bühnenbildrealisation: Stefan Mayer

Produktion: Ruhrtriennale
Koproduktion: Festspielhaus St. Pölten, Muffatwerk München
www.thebakery.org

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