»[…] ein Aufeinanderhören und -achten in alle Richtungen, das übers Kunstkonsumieren im Theater hinausgeht.« WAZ, 29.05.2013

Nach dem Wissenschafts-Varieté-Hybrid ›Dark Matter‹ (2010) oder ›Untried Untested‹ (2012), kehrt die Choreographin und Performerin Kate McIntosh noch einmal mit ihrer 2013 hier uraufgeführten Arbeit ›All Ears‹ zu PACT Zollverein zurück: Ausgangspunkt dieser Arbeit ist McIntoshs anhaltende Faszination mit den Extremen von Konstruktion und Zerstörung, Inhalt und Nonsens, mit der sie virtuos auf dem schmalen Grad zwischen Experiment und Unterhaltung balanciert. In ›All Ears‹ lädt McIntosh das Publikum ein, ganz Ohr zu sein, wenn sie die Bühne mit leichter Hand zu einem Ad hoc-Laboratorium für eine Reihe ungewöhnlicher akustischer Experimente umarrangiert, die mit allerlei Alltagsmaterialien durchgeführt werden. Mal als neugierige Wissenschaftlerin, mal als Erzählerin eklektischer Geschichten moderiert sie einen Abend vielförmiger Audio-Landschaften und schräger Ideen in Klang und Raum: Parallelen menschlichen und tierischen Verhaltens treffen auf linguistische Fragmente, Anekdoten über Politik oder Gruppendynamiken begegnen Wolkenbrüchen und spielerischen Kettenreaktionen.

Dauerveranstaltung: 
Keine Dauerveranstaltung

Kate McIntosh (NZ/BE)

Kate McIntosh (NZ/BE), geboren 1974 in Neuseeland, arbeitet als Choreographin, Regisseurin und Performerin in Theater, Performance, Videokunst und Installation. Seit 1995 tourt die ausgebildete Tänzerin mit Arbeiten von u.a. Wendy Houstoun, dem Meryl Tankard Australian Dance Theatre, Cie. Michele Ann de Mey, Random Scream, Simone Aughterlony oder Tim Etchells auf internationalen Bühnen. Seit 2000 entwickelt sie eigene Choreographien, u.a. mehr…

VVK 11 € / erm. 6 € (inkl. VRR-Ticket)
AK 13 € / erm. 8 € (inkl. VRR-Ticket)

Konzept, Performance:  Kate McIntosh
Künstlerische Beratung:  Tim Etchells, Gary Stevens
Produktionsmanagement, Koordination: Ingrid Vranken

Produktion: SPIN
Koproduktion: PACT Zollverein (Essen), Kaaitheater (Brüssel), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt), Les spectacles vivants – Centre Pompidou (Paris) 

Unterstützt von: Flämische Regierung, Pianofabriek kunstenwerkplaats (Brüssel), HAU Hebbel Am Ufer (Berlin)

SPIN wird im Zeitraum 2013 – 2016 strukturell unterstützt von: Kunstencentrum BUDA (Kortrijk)

www.spinspin.be

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

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