Dezember 2010

Performance / Tanz
Das PACT-Programm 2010 klingt aus mit zwei neuen Terminen der im März entfallenen Produktion ›This door is too small (for a bear)‹ von Grace Ellen Barkey& Needcompany. Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Lot Lemm, mit der sie unter dem Label Lemm&Barkey als Produktions-Duo firmiert, kreiert Grace Ellen Barkey in ihrem neuen Stück eine kompromisslos surreale Gegenwelt. Ihren beinahe mythischen Figuren ist nichts Menschliches fremd: weder clowneske Tragik oder animalische Triebe, noch grandioses Scheitern. mehr …
Performance
Wie schon in ›Anarchiv#1: I am not a Zombie‹ beschäftigten sich deufert&plischke in ›Anarchiv#2: second hand‹ mit der eigenen Arbeit der letzten Jahre und geben ihr Material in die Hände anderer KünstlerInnen. Gemeinsam mit der amerikanischen Choreographin DD Dorvillier, der dänischen Performancekünstlerin Cecilie Ullerup Schmidt und Marcus Steinweg verweben sie Texte, Filme, Bilder und Bewegungen vergangener Jahre und Arbeiten zu einer neuen Komposition. mehr …
Performance
Jenseits einer Werkschau oder eines ›Best of‹ blicken deufert&plischke in ›Anarchiv#1: I am not a Zombie‹ auf ihre Arbeit der letzten neun Jahre zurück. mehr …

November 2010

Performance
Mr. Dagacar sagt: ›Istanbuls Boden ist mit Gold gepflastert‹ und zieht los um sich ein bisschen davon in den Karren zu kratzen: Jede Nacht strömen unzählige junge Männer durch Istanbul, sammeln vom Boden und vor den Geschäften das auf, was anderen zur Last gefallen ist und verwandeln es immerhin in kleines Geld für sich und die Familien in Ost-Anatolien. mehr …

 

Ein interaktives Symposium in 3 Episoden an 3 Tagen
Mit Philippe Quesne (FR), Tino Sehgal (GB/DE) und Jim Trainor (US) hat IMPACT10 drei Künstler eingeladen, die in ihren Werken radikale, subtile und humorvolle Entwürfe vorstellen, um in einer ding- und wissenschaftsversessenen Welt zu agieren. Sie rücken den Zuschauer, Tiere oder trickreiche Objektwelten in das Zentrum der Aufmerksamkeit und schlagen alternative Handlungsfelder vor. Quesne entwirft auf der Bühne Modellwelten, die stellvertretend das ›echte‹ Leben erproben: der Mensch als Wissenschaftler, Künstler, Entertainer. mehr …
Performance in englischer Sprache
Jeden Sonntag lädt Serge – ein kauziger Eigenbrötler – Freunde in seine Wohnung, um ihnen sonderbare Special-Effect-Shows vorzuführen: ›Rolling Effect on Music by Händel‹, ›Laser Effect on Music by John Cage‹ oder auch ›Light Effect on Music by Wagner‹. Diese kleinen Sternstunden des Unspektakulären werden von den Gästen mit wohlwollender, wenn auch leicht betretener Höflichkeit quittiert. mehr …
Mit schwarzem Filzmarker auf weißem Papier gezeichnete prähistorische Reptilien, Delphine, Krieger und bluttrinkende Priesterinnen der Moche-Kultur werden auf 16mm zum Leben erweckt. Charakteristisch für Jim Trainors einzigartigen Animationsstil ist seine Mischung aus verstörender Körperlichkeit und einfühlsamem Charme. Seine zum Teil rohe Technik lässt seine Figuren auf der Leinwand pulsieren: von Bild zu Bild verändert sich die Gestalt der Körper und betont so ihre Physikalität. mehr …
Mit ›TAGFISH‹* beleuchtet die Antwerpener Gruppe BERLIN, bekannt für ihre scharfsinnigen Video-Städteportraits, erstmals Zusammenhänge im Ruhrgebiet. Die Prämisse ihrer bei ›Theater der Welt‹ uraufgeführten Dokufiktion: Ein Scheich aus dem Nahen Osten will auf Zollverein einen luxuriösen Hotel-Komplex bauen – große Vision für das Revier oder unmögliches Unterfangen auf dem Gelände des Weltkulturerbes? mehr …

Oktober 2010

Performance
Mit dem Ruhrgebiet und Istanbul präsentieren sich zwei Kulturhauptstädte, die mit Kunst und Kultur die Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft sichtbar machen. Aus diesem Anlass haben die RUHR.2010 und garajistanbul, Produktionshaus für zeitgenössische Theaterformen, einen Austausch initiiert. Der europäische Choreograph und Regisseur Michael Laub, der seit 2002 Portraits für die Bühne inszeniert, hat die Protagonistinnen unter 200 Bewerbern ausgewählt und den Rahmen für 17 Soli entwickelt. mehr …
Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW, sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Mit jeder Edition entsteht ein hybrider Abend aus Performance, Bildender Kunst, Konzert, Tanz, Film, Lesung, Fotografie, Theater, Lecture und Video. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. Seit Gründung von PACT Zollverein fanden bereits 42 Ateliers statt. mehr …
Tanz
Nacera Belaza, französische Tänzerin und Choreographin algerischer Herkunft, präsentiert in ›Le Cri‹ gemeinsam mit ihrer Schwester Dalila ein hypnotisierendes Duett: Ausgehend von Betrachtungen der typischen und weltbekannten kreisenden Tänze der Derwische im Sufismus, löst sie diese traditionelle Tanzform von allen folkloristischen Elementen und betrachtet die reine Bewegung unter den Prämissen des zeitgenössischen Tanzes. mehr …

September 2010

Tanz
Nacera Belaza, französische Tänzerin und Choreographin algerischer Herkunft, präsentiert in ›Le Cri‹ gemeinsam mit ihrer Schwester Dalila ein hypnotisierendes Duett: Ausgehend von Betrachtungen der typischen und weltbekannten kreisenden Tänze der Derwische im Sufismus, löst sie diese traditionelle Tanzform von allen folkloristischen Elementen und betrachtet die reine Bewegung unter den Prämissen des zeitgenössischen Tanzes. mehr …

 

Performance / Tanz
Ein perfekt getimtes, forderndes, lautes, hochglänzendes Stück Tanztheater. Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rhein-Main-Zeitung) Ein verstörendes dunkles Ritual wird auf einem Kreuz aus weißen Vierecken vollzogen: Ungebrochen wird der Zuschauer Zeuge und damit Beteiligter einer Zeremonie, die den Einzelnen zum steuerbaren Objekt macht. mehr …
Performance / Tanz
Mit ihrem neuen Stück setzen Thomas Hauert und ZOO ihre Arbeit zum Verhältnis von Musik und Tanz fort. In ›You’ve changed‹ jedoch existiert die Bewegung vor der Musik und die dem Tanz inhärente Musikalität dient als Vorlage für die Komposition, die der renommierte Musiker Dick Van der Harst als Auftragswerk zu der Choreographie entwickelte. mehr …
Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW, sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Mit jeder Edition entsteht ein hybrider Abend aus Performance, Bildender Kunst, Konzert, Tanz, Film, Lesung, Fotografie, Theater, Lecture und Video. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. Seit Gründung von PACT Zollverein fanden bereits 41 Ateliers statt. mehr …

August 2010

Choreographie / Musik
Angeregt von der Dokumentation einer Probe von Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern im Film ›Rhythm is it!‹ begann Xavier Le Roy, sich mit ­Stravinskys großem Klassiker ›Le Sacre du Printemps‹ zu beschäftigen. Sein Interesse galt dabei den Bewegungen des Dirigenten. mehr …

 

Performance / Tanz
›evaporated landscapes‹, das als Epilog zu ›GIANT CITY‹ gelesen werden kann, kreiert eine Landschaft ganz ohne Menschen, eine leere künstliche Welt in fortwährender Veränderung. Choreographie ist hier nicht länger die Organisation und Bewegung von Körpern im Raum, sondern die Beziehung zwischen flüchtigen, vergänglichen Elementen. mehr …
Keynote
›Occurrent arts‹ ist ein Begriff, den die Philosophin Suzanne Langer für ereignishafte Künste vorgeschlagen hat. Digitale Medien haben die Frage komplexer gemacht, was ein (Kunst-)Ereignis darstellt, da räumlich und zeitlich verteilte Ereignisse die neue Norm sind. Löst die verteilte Wahrnehmung das Problem oder kompliziert sie es weiter? Die Frage nach den verteilten Ereignissen und der verteilten Wahrnehmung ist nicht nur im Kunstkontext relevant, sondern war auch ein zentrales Thema der Militärtheorie in der Zeit des ›Netzkriegs‹. mehr …
Die ISEA2010 RUHR gehört zu den wichtigsten internationalen Festivals für elektronische Kunst. 2010 kommt sie als ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 erstmals nach Deutschland und präsentiert in Dortmund, Essen und Duisburg aktuelle Entwicklungen der Medienkunst aus aller Welt. Mit einem fulminanten Programm aus Performances, Installationen, Workshops, Konferenzbeiträgen und einer Eröffnungsrede des Philosophen Brian Massumi beginnt die ISEA2010 RUHR vom 20. bis 22.8. bei PACT Zollverein. mehr …
Installation
›Just Noticeable Difference‹ ist eine sensorische Umgebung für eine Person, in der völlige Dunkelheit von außerordentlich schwach variierenden Sinnesreizen begleitet wird. Kaum messbare, dennoch spürbare Körperbewegungen beeinflussen die Muster und Intensität der Komposition aus Berührung, Licht und Sound. Die Installation erforscht die Schwankungen zwischen Rauschen und Ordnung, Sinneseindruck und Sinnstiftung unmittelbar auf der Ebene von körperlicher Wahrnehmung. Sie ist Teil der ISEA2010 RUHR Ausstellung, die vom 20.08. bis 05.09. mehr …

 

Installation
Von der Choreographie zu Daten zu Objekten: Wie können wir choreographische Strukturen verstehen, wenn sie nicht getanzt werden? Das ist die zentrale Frage mit der sich ein interdisziplinäres Forschungsteam um William Forsythe, Norah Zuniga Shaw und Maria Palazzi über vier Jahre lang beschäftigt hat, um daraus das webbasierte Projekt ›Synchronous Objects for One Flat Thing, reproduced‹ zu entwickeln. mehr …
Installation
Zu den außergewöhnlichen Ereignissen dieses Wochenendes gehört zweifellos ›Wet Sounds‹, eine Unterwasser-Klang-Galerie, installiert im Werksschwimmbad der Kokerei Zollverein. Vor einer spektakulären post-industriellen Kulisse wird das Wasser im Schwimmbecken durch abgetauchte Lautsprecher als Medium zur Klangübertragung genutzt. mehr …

Juli 2010

Reise durch die Geschichte der Kulturrevolution: Das überdimensionale Netz auf der Bühne hat die im maoistischen China geborene Choreographin Wen Hui dem Moskitonetz ihrer Kindheitserinnerungen nachempfunden. Früher hing es über ihrem Bett, der Bühne ihrer ersten Auftritte vor der eigenen Familie. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Filmemacher Wu Wenguang, und ihrer gleichaltrigen Freundin Feng Dehua träumt sie sich in Memory zurück in diese Zeit. mehr …
Tragikomische Nachtwache: Insomnio dauert so lange wie das Leben oder Sterben einer Kakerlake, nachdem sie zertreten wurde. Am Ende der Nacht stirbt sie nicht an ihren Verletzungen, sondern verdurstet einfach so. Vier Darsteller, die ihr mit uns zusammen dabei zuschauen, beginnen die sterbende, organische Masse gedanklich zu sezieren und können bald nicht mehr schlafen. mehr …

 

Tanz
Im Kulturhauptstadtjahr 2010 werden die partnerschaftlichen Beziehungen, die die Tanzabteilungen des Gymnasiums Essen Werden, des Konservatoriums in Grenoble und der Ballettschule in Bytom, Polen, seit Jahren verbindet, in einer gemeinsamen Tanzproduktion einen Höhepunkt finden:  Der renommierte Choreograph Jean-Claude Gallotta kreiert zu diesem Anlass das Stück ›Die drei Schleier der Europa‹. Jede der drei Ballettschulen übernimmt einen Teil der Choreographie, die jeweils einen Namen der Söhne der mythischen Figur der Europa tragen – Minos, Rhadamathys und Sarpedon . mehr …
Video-Stadtportrait: Das Künstlerkollektiv Berlin hat ein Zelt aus roter Plastikplane aufgebaut: Ist Moskau ein Zirkus? Alles dreht sich um diese Frage und um die Stadt der Millionäre, den fernen Sehnsuchtsort der europäischen Melancholie. Auf sechs Leinwänden gleiten Interviews mit Menschen vorbei, die in der russischen Metropole leben und arbeiten. Artisten springen von Leinwand zu Leinwand, während der Kreml und die Prachtboulevards in der klaren Wintersonne glitzern. Ein junges Ehepaar kritisiert Putins Familienpolitik. mehr …
Körper, die gestern von heute sprechen: Ery Mefri verbrachte seine Kindheit zu großen Teilen bei den Proben der Randai-Gruppe seines Vaters, mit der dieser durch seine Heimat reiste. Die bäuerliche Tanzform, integraler Bestandteil bei politischen, religiösen und weltlichen Zeremonien, entwickelte sich aus der Kunst der Selbstverteidigung. Die hochpräzisen Kampfbewegungen und gutturalen Klänge des Randai-Gesangs lehnen sich an den Rhythmus und die Tonfolgen des Dialekts von West-Sumatra an. mehr …
Komposition für Apparate und Menschen: Die Spieler von Verdensteatret (dt. Welttheater) und ihre mechanischen Apparate, zärtliche Wesen, produzieren Welten aus Musik, Bildern, Geschichten. Die Bruchstücke – Maschinenmanipulationen, Bewegungen, Licht- und Schattentheater – verschmelzen zu atmosphärischen Bildern und zersplittern wieder. Punktgenaue Konzentration und Überforderung gehen Hand in Hand. Aus der Maschine für trübes Wetter ziehen Projektionen über die Wände, die durch mehrere Linsen gedreht und verzerrt werden. mehr …

Juni 2010

Zum zwölften Mal ist das Festival Theater der Welt vom Internationalen Theaterinstitut ITI dazu aufgerufen, aktuelle Entwicklungen des internationalen Theaters in einer deutschen Großstadt zu präsentieren. 2010 sind das Festival und seine Künstler zu Gast in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, am Theater an der Ruhr in Mülheim und am Schauspiel Essen. Mit ihnen gemeinsam möchte das Festival für drei Wochen eine Weltstadt voller Begegnungen sein: offen, widersprüchlich, vielschichtig und aufregend. mehr …
Tanz
In ›Magyar Tàncok‹, was soviel bedeutet wie ›Ungarische Tänze‹, begibt sich die Choreographin und Tänzerin Eszter Salamon auf Spurensuche nach ihren tänzerischen Wurzeln und ebendiesem Familienerbe: Dem ungarischen Volkstanz, in dem sie selbst als Heranwachsende in Budapest ebenso wie im klassischen Ballett ausgebildet wurde. mehr …
Der Abend gibt einen Einblick in die Spannbreite der Arbeiten einer nächsten Generation von Künstlern. P.A.R.T.S. – Performing Arts Research and Training Studios – in Brüssel wurde 1995 gegründet und wird von Anne Teresa De Keersmaeker geleitet. mehr …
4. Symposium für Lernaktivisten
2006 haben wir mit großer Lust begonnen, an der Frage zu arbeiten, wie man den Tanz und andere relevante Wissensbereiche so miteinander verwirbeln kann, dass ein inspirierender Dialog entsteht, der die Disziplinen für einander öffnet, sie voneinander profitieren und sich weiterentwickeln lässt. Existentielles Thema all unserer Überlegungen ist das Lernen: Wie kann man variantenreicher, vertiefender, lustvoller mit der Frage nach sinnvollen und angemessenen Lernstrategien und -methoden umgehen? mehr …

 

2001 wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Kurt Jooss – Schöpfer des Antikriegs-Tanzdramas ›Der Grüne Tisch‹, Mitbegründer der Folkwang Hochschule und Gründer des Folkwang Tanzstudios – ein Förderpreis ins Leben gerufen. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Stiftung Anna und Hermann Markard und der Stadt Essen international ausgeschrieben und alle drei Jahre verliehen. Bewerben können sich Choreographen, die professional arbeiten, aber noch nicht arriviert sind. mehr …

Mai 2010

Ein Filmwochenende
Im Rahmen von ATELIERS und Sonderveranstaltungen waren immer wieder auch Filme und Videoarbeiten bei PACT Zollverein zu sehen. Mit ›FREE FALLING‹ beginnt nun eine Reihe, die sich ausschließlich dem bewegten Bild widmet. Das erste Wochenende präsentiert längere und kürzere Werke international renommierter Filmemacher und Künstler. mehr …
Performance in englischer Sprache
Mit ihrer neuesten Arbeit ›The Thrill of It All‹, als Deutschlandpremiere bei PACT Zollverein zu sehen, kehrt Forced Entertainment zu großer Besetzung und großer Bühne zurück: Die neun Performer finden sich auf einem Territorium aus unterbrochenen, überschwänglichen Tänzen, verzerrten Stimmen und abgerissenen Liedern wieder. Unter grellem Scheinwerferlicht und bei leichter Klaviermusik geben verstört tanzende Mädchen und heruntergekommene Schauspieler sentimentale Allgemeinplätze zum Besten. mehr …
Performance / Tanz
Lehmen erklärt den Dingen Lampe, Ball, Zeitung, Tomate, etc. die anderen Dinge und die Welt: Er erläutert der Tomate das Kabel, dem Ball das Kunstwerk und allen gemeinsam das Publikum und sich selbst. Den Dingen –  und eigentlich nicht dem Publikum –  führt er seine choreographischen Ideen bis hin zu Vorstellungen von Katastrophenszenarien vor. Die Dinge interessiert auch, was Menschen in der Welt draußen so tun, was sie verstehen und was nicht. mehr …

 

Performance in englischer Sprache
Ich sage nur so viel: Heute Nacht enthüllen wir etwas, heute Nacht wird abgeschält, Schicht um Schicht um Schicht. Was wird übrig bleiben? Was werden wir am Ende wissen? Viel weniger! Das werden wir wissen! Fangen wir an... mehr …
Performance / Tanz
Leben – Zusammen: vielleicht nur, um der Traurigkeit des Abends zusammen zu trotzen. Sich gegenseitig fremd sein ist unausweichlich, notwendig, begehrenswert sogar, aber nicht wenn der Abend kommt. Roland Barthes, ›Comment vivre ensemble‹ Wie kann man der Frage des „Leben-Zusammen“ nachgehen, ohne eine Antwort zu finden, die nach einem Programm aussieht wie aus den Zeiten, in denen man noch glaubte, Politik könnte Lösungen bieten? mehr …
Performance
›THEMSELVES ALREADY HOP!‹ portraitiert vier Personen in einem Raum, der ihr Wohnzimmer sein könnte. Inmitten einer Anzahl von Gebrauchsmöbeln und Topfpflanzen  spielen sie Karten, lachen, massieren sich, unternehmen Exkursionen durch den Raum und  versuchen, nebenbei ein Picknick zu organisieren. Sie verschieben die Einrichtungsgegenstände mit autistischem Ernst und bauen kleine Häuschen. In Wellen wiederkehrende Anstrengungen führen dabei nicht unbedingt zu effizienten Ergebnissen. Vielleicht ist es ihnen unmöglich, aufzuhören. mehr …

April 2010

Hip-Hop / Tanz
Der japanische Choreograph Hiroaki Umeda, bekannt für seine von High-Tech und Videokunst geprägten Arbeiten, legt in seinem neuesten Stück für drei Tänzer den Schwerpunkt auf Impulse aus dem Hip Hop. mehr …

 

Performance / Tanz
If you try to put aside the wish to understand what you see, what is left to watch? What could be the feeling then? mehr …
Tanz
Ausgehend von der Überlegung, dass sich Utopien im echten Leben sowie im virtuell kreierten ›Second Life‹ immer stärker ähneln entwirft Andros Zins-Browne gemeinsam mit jungen Tänzern und Senioren-Laiendarstellern in seinem ersten Gruppenstück das Bild eines futuristisches Altenheims. mehr …
Theater
Das Leben in Petaouchnok gewinnt Allgemeingültigkeit in seiner Normalität: Menschen erfinden sich selbst durch Hass, Humor und scheinbare Gleichgültigkeit und erzählen Geschichten, die keinem fremd sind. Für ‘Once upon a time in Petaouchnok’ arbeitet Nada Gambier mit professionellen Performern und Laien gleichermaßen zusammen. mehr …
Am Freitag, 9. und Samstag, 10. April steht ein extralanges ATELIER Spezial bei PACT Zollverein auf dem Programm: Neben der jeweils feststehenden Performance auf der Großen Bühne sind an beiden Tagen in allen Räumen und Nischen von PACT Zollverein wieder Installationen, Videokunst, Musik und weitere Performanceausschnitte zu sehen und zu hören. Alle Installationen sind an beiden Tagen zu sehen. Das Haus öffnet jeweils um 19 Uhr. mehr …

März 2010

As we talked it became clear that the solos we had developed seperately might sit well in dialogue together. Tim Etchells In ihrem außergewöhnlichen Doppelprogramm präsentieren Meg Stuart und Tim Etchells fünf Solostücke, die sich ähnlichen Arbeitsschwerpunkten mit unterschiedlichen Mitteln nähern: Beide Künstler verbindet das Interesse an dem Verhältnis von Live- und Video-Material, dem Spiel mit Fragmenten, abrupten Übergängen, Auf- und Abblenden. mehr …
Buchpräsentation
In ihrem Buch ›Are we here yet?‹ reflektiert Meg Stuart ihre Arbeit im Dialog mit Jeroen Peeters und verschiedenen anderen Künstlerinnen und Künstlern, die mit Damaged Goods verbunden sind. PACT Zollverein freut sich sehr, Gastgeber der Erstveröffentlichung zu sein. mehr …
Mixed Media Lecture
In seiner Mixed Media Lecture, die Tim Etchells für Schöne Aussicht entwickelt hat, setzt er sich mit Ideen zu Rand und Peripherie auseinander, dem leeren Raum und der Stille. Der Künstler, Autor und Performer hat sich neben seiner Arbeit mit der britischen Theaterkompanie Forced Entertainment mit unterschiedlichen Medienkontexten befasst, in denen er die Rolle des Zuschauers untersucht. mehr …
Tanz
Mit ›Pavlova 3’23‹ setzt Mathilde Monnier ihre Arbeit zum Thema Zeit und ihrer Repräsentation fort. Wiederum nähert sie sich dem Phänomen der zeitlichen Wahrnehmung über eine große Figur der Ballettgeschichte: Der Titel ist eine Referenz an das weltberühmte Solo ›The Dying Swan‹ von Anna Pavlova, das einen Bruch in der Tanzgeschichte darstellt – zum ersten Mal improvisiert eine Tänzerin innerhalb einer Choreographie. mehr …

 

Tanz
›A Mary Wigman Dance Evening‹ ist die Inszenierung eines Tanzabends, wie er in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts hätte stattfinden können. Als Vorlag dient das Programm von Wigmans erster USA-Tournee, in dem sie neun Solotänze aus verschiedenen Tanzzyklen präsentierte. Das Interesse der Rekonstruktion liegt dabei darin, die unvermeidlichen Modifikationen des Originals in den spezifischen Ausdruck der Arbeit umzuwandeln.  mehr …
1996 und 1999 rekonstruierte Cesc Gelabert  die legendären Soli ›Im (Goldenen) Schnitt I‹ und ›Im (Goldenen) Schnitt II‹ Gerhard Bohners, einer der großen Persönlichkeiten des deutschen Tanzes. Ausgehend vom ursprünglichen Konzept der Stücke präsentiert Gelabert von Bohner ausgewählte Elemente aus Tanz, Bildender Kunst und Musik. mehr …
Panel / Performance / Workshop
Die Biennale Tanzausbildung ist das Treffen aller Ausbildungsinstitutionen für den Tanz in Deutschland. Während der 2. Ausgabe in der Folkwang Hochschule und bei PACT Zollverein widmen sich Studierende, internationale Experten und Künstler dem Thema Rekonstruktion und Erhaltung von Choreographien in Workshop, Panel und Performance. mehr …

Februar 2010

Diverse Genres
Bereits zum 40. Mal seit Gründung von PACT Zollverein geben junge Künstlerinnen und Künstler aller Kunstparten aus NRW sowie dem In- und Ausland in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Sämtliche Räume der ehemaligen Waschkaue werden dabei genutzt. mehr …

 

Performance / Tanz
Meister der Atmosphäre. ballet-tanz 11/09 Was ist das – ein Körper in einer Welt permanenter Bewegung, Veränderung und Transformation? Ein Körper, der durch gigantische Städte treibt, die selbst aus unaufhörlichen Strömen von Informationen, Menschen, Luft, Geld und Sehnsüchten bestehen? Gemeinsam mit ihren Tänzern ist Mette Ingvartsen in ›GIANT CITY‹ auf der Suche nach einer Möglichkeit, die unzähligen Veränderungen, die ihren Körper durchlaufen, auszuhalten, zu integrieren und auszudrücken. mehr …

Januar 2010

Eine transdisziplinäre Feldforschung mit öffentlichem Rundgang
Austausch I,  PACT Zollverein (Essen) AGORA 2010 / Feldstärke International lädt fortgeschrittene Studierende avancierter Kunsthochschulen und Akademien der Disziplinen Performance, Tanz, Medienkunst, Fotografie, Malerei und Bildhauerei aus Köln, Berlin, Gießen, Essen, Dortmund, Paris, Los Angeles und Istanbul in die Metropole Ruhr ein. mehr …
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