Dezember 2009

Tanz
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr bietet PACT Zollverein den ›Jungen Choreographen 2009‹ an drei Abenden erneut eine Bühne für ihre eigenen künstlerischen Arbeiten. Gezeigt werden Choreographien von Folkwang Studierenden des zweiten, dritten und vierten Jahrgangs im Studiengang Tanz. In einem internen Auswahlverfahren werden die Stücke – darunter Soli, Duette und Ensemblestücke – für die Aufführungen ausgesucht. mehr …
Buchpräsentation
Seit der Uraufführung ihres Erstlingswerks ›Disfigure Study‹ beim Klapstuk Festival 1991 in Leuven sowie der Gründung ihrer Kompanie Damaged Goods im Jahr 1994 ist Meg Stuart regelmäßiger Gast in Theatern und Produktionszentren in ganz Europa und eine Schlüsselfigur des zeitgenössischen Tanzes. In ihrem Buch ›Are we here yet‹ diskutiert und reflektiert Meg Stuart ihre Arbeit im Dialog mit Jeroen Peeters und verschiedenen anderen Künstlerinnen und Künstlern, die mit Damaged Goods verbunden sind. mehr …
Performance / Tanz
In ihrem neuen Tanzstück ›Do Animals Cry‹ hinterfragt die amerikanische Tänzerin und Choreographin Meg Stuart gemeinsam mit ihren Performern die Schicksalsgemeinschaft Familie. Die Geschichte beginnt so: Menschen in Schlafanzügen und Hausschuhen ringen nach Luft – Vater, Mutter oder Geschwister. Sie heißen Frank, Frankie-Boy, Frankie-Fucker, Little Shit oder Honey. Sie albern herum und unterhalten sich über ihre Träume, tauschen ihre Rollen, gleiten in das Familienportrait hinein und wieder hinaus. mehr …
Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. mehr …

November 2009

Performance / Tanz
Es ist die erste Kooperation zweier Ausnahmekünstler: Tim Etchells, bekannt als Künstlerischer Leiter und ›Mastermind‹ von Forced Entertainment und Fumiyo Ikeda, seit 1983 Tänzerin der weltberühmten belgischen Kompanie ROSAS, haben ein Solo für Ikeda erarbeitet. ›in pieces‹ verbindet Tanz, Text und Sprachimprovisation zu einer Collage, die sich mit Erinnerung befasst: Hunderte Fragen, von alltäglich bis philosophisch, stellt Ikeda sich und dem Publikum in Worten und Bewegung. mehr …
Dokumentation für fünf Screens
›Bonanza‹ ist das einzigartige filmische Porträt einer verlassenen Bergbaustadt. Einst lebten dort 6000 Menschen, für deren Unterhaltung 36 Saloons, sieben Tanzsäle und etliche Prostituierte sorgten. Ihr Motto war: hingehen, reich werden, weg ziehen. Inzwischen gibt es nur noch sieben ständige Bewohner, die versunken in ihrer eigenen Spiritualität auf dem Nährboden von Anschuldigungen, Klatsch, Mord und Angst leben. Berlin porträtiert diese Welt in Miniatur als einen Theaterabend ohne Live-Performer. mehr …
Ein interaktives Symposium in 3 Episoden an 3 Tagen
IMPACT09 lädt ein zu einem Dialog mit drei avancierten künstlerischen Positionen. Der Künstlerische Leiter der Theaterkompanie Socìetas Raffaello Sanzio, Romeo Castellucci, kehrt in überwältigend physischen Bildern Inneres nach Außen und bewegt sich dabei zwischen Verzauberung und Enttabuisierung am Rande menschlicher Abgründe. Die Architekten Ana Dzokic und Marc Neelen / STEALTH. mehr …
Im Juli 2010 ist Theater der Welt zu Gast in Essen und Mülheim an der Ruhr. Um dem Publikum Theater der Welt näher zu bringen, findet ab Herbst 2009 in Zusammenarbeit mit den Festival-Partnern die Programmreihe ›Schöne Aussicht!‹ statt. mehr …

 

Filmscreening in englischer Sprache
Das ›Video Memory‹ der Filmemacher Cristiano Carloni und Stefano Franceschetti zeigt als Collage des Theaterzyklus ›Tragedia Endogonidia‹ in überwältigenden Bildern mit Babys und Greisen, Polizisten und Hasen, Blut und Fleisch, Seide und Marmor Castelluccis Pandämonium über das Wesen der Tragödie, dem sich kaum jemand entziehen kann. Theater der Welt 2010 ›Schöne Aussicht!‹ Gespräch mit Frie Leysen mehr …
Lecture Presentation in englischer Sprache
Die Architekten Ana Dzokic und Marc Neelen / STEALTH.unlimited stellen eine Auswahl aktueller Projekte vor: Ein massiver Eingriff in einen Museumsraum, der zeigt, wie Stadt sich ihren Weg ins Museum bahnen kann. Eine Expedition durch mehrere Länder des Balkans. Oder auch eine Forschungsplattform, die der Frage nachgeht: Was erwarten wir von Architektur – heute und in Zukunft? mehr …

Oktober 2009

Fotografie / Film / Installation / Musik
In der zeitgenössischen (Medien-)Kunst ist der spezifische Umgang mit dem Faktor Zeit ein konstitutives ästhetisches Moment. Arbeiten mit extremer Dauer richten unsere Aufmerksamkeit auf Materialität und Funktionsweise der menschlichen Wahrnehmung. mehr …
Tanz
Vor 26 Jahren kreierte Anne Teresa De Keersmaeker ›Rosas danst Rosas‹, das Gründungsstück von ROSAS. Die vier Tänzerinnen – De Keersmaeker selbst, Michèle Anne De Mey, Fumiyo Ikeda und Adriana Borriello – wurden die ersten Mitglieder der heute weltbekannten Kompanie. Das Stück feierte international Erfolge und avancierte zu einem Klassiker, der in verschiedenen Tänzerkonstellationen performt wurde. mehr …

 

Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. mehr …
Lesung
Kleists berühmter Essay, ausgehend von Betrachtungen beim Besuch eines Marionettentheaters, widmet sich der bedeutenden Frage, ob das menschliche Verhalten von Vernunft oder Gefühl gesteuert wird. mehr …

September 2009

Performance in englischer Sprache
In ›Gustavia‹ untersuchen Mathilde Monnier und La Ribot – zwei Choreographinnen mit völlig unterschiedlichen Tanzbiographien und doch sehr ähnlichen Gedanken und Fragen zur Zukunft der Performance-Kunst – die Techniken und Codes der klassischen Burleske als Kunst der Verwandlung und des Rollentauschs auf ihre Anwendbarkeit im Tanz. mehr …
Performance in deutscher, arabischer, hebräischer und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Gemeinsam mit einer Gruppe deutscher, palästinensischer und israelischer Schauspieler analysiert die israelische Autorin und Regisseurin Yael Ronen den gordischen Knoten, der diese drei Nationen verbindet. Die Arbeit hinterfragt Begriffe wie Erinnerung, Schuld, Täter und Opfer sowie ihre heutige Bedeutung und nähert sich den Grundlagen an, auf denen unsere persönliche Identität im jeweiligen nationalen Kontext basiert. mehr …

 

Performance / Tanz
In ›Muscle‹ spielen der renommierte Choreograph und Tänzer Richard Siegal, ehemals Mitglied der Forsythe-Company, und der weltbekannte und stilbildende Gitarrist und Sänger Arto Lindsay mit dem Vermischen von Sinnesebenen: Das Publikum sieht Lindsays Musik und hört Siegal tanzen. mehr …
Tanz
Erstmals seit der Neubesetzung seiner weltbekannten Kompanie zu Jahresbeginn ist Wim Vandekeybus mit Ultima Vez wieder in Deutschland zu sehen: Der für seine radikal physischen und höchst kraftvollen Choreographien berühmte Flame experimentiert in ›nieuwZwart‹ (New Black) mit verschiedenen neuen Möglichkeiten von Bewegung: Beschleunigte Veränderungen des Körpers in seiner Umwelt, unausweichliche Instinkte und die verzweifelte Suche des Menschen nach dem (Un-)Sinn seiner Existenz stehen im Mittelpunkt seines jüngsten Stückes. mehr …

August 2009

Musik und Bewegung für Menschen von 4 bis 10 Jahren
Die Percussionistin Sylwia Zytynska und der Choreograph Norbert Steinwarz laden zum Rappeln und Zappeln, Klopfen und Springen, Hören und Spielen ein. Zusammen mit der Entertainerin Priska Elminger und ihren Musikern Remo Schnyder, Eduardo Vallejo und Dominik Dolega wird mit Musik und Bewegung improvisiert und experimentiert. Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.ruhrtriennale.de mehr …
Tanz
›Encore‹ (franz. immer noch; außerdem) bezeichnet ein zusätzlich präsentiertes Musikstück am Ende eines Konzertes. Gleichzeitig klingt ›encore‹ gesprochen wie ›en corps‹, was soviel wie ›im Körper‹, oder auch ›Verkörperung‹ bedeutet. Für sein neues Stück lädt Vincent Dunoyer fünf junge Tänzer ein, sein Repertoire aus Choreographien von Anne Teresa De Keersmaeker, Wim Vandekeybus, Raimund Hoghe u.a. erneut zu interpretieren. mehr …

Juli 2009

Monologe / Dialoge / Streifzüge / Debatten / Spaziergänge
Was verbindet Theater und Philosophie? Warum braucht Denken Darstellungen? Und warum ist jegliche Form von Darstellung philosophisch? Was ist Zeit und was ist eigentlich zeitlos? Wie wird Zeit im digitalen Zeitalter erlebt? Und welche Faszination entfaltet sie im Sport, insbesondere im Fußball? mehr …

Juni 2009

Tanz
In einem Doppelprogramm sind das 2005 entstandene Stück ›The Quiet Dance‹ und ›Speaking Dance‹ aus dem Jahre 2006 zu sehen. Mit dem zweiten und dritten Teil der weltbekannten Duett-Trilogie setzen Jonathan Burrows und Matteo Fargion ihre behutsame Annäherung an die Wahrnehmung von Musik und Tanz und der fragilen, aber durchlässigen Grenzen zwischen diesen beiden Welten fort: Ihre Arbeiten sind intelligente und humorvolle Betrachtungen zu Rhythmus, Bewegung und dem Wesen der Kommunikation. mehr …
Tanz
Im Rahmen von EXPLORATIONEN 09 des tanzplan essen 2010 zeigen Jonathan Burrows und Matteo Fargion bei PACT Zollverein ihre Duett-Trilogie: Den Anfang macht am Freitagabend ›Both Sitting Duet‹, ein faszinierender und intensiver Dialog zwischen Gestik, Musik und Tanz, für den die beiden Künstler 2004 mit dem ›New York Dance und Performance Award‹, besser bekannt als ›Bessie Award‹, ausgezeichnet wurden. mehr …

 

Lecture
Die Verbindungen und Parallelen zwischen Spiel, künstlerischen Ausdrucksformen und moderner Wissensvermittlung sind bislang noch kaum ausformuliert worden. Aber gerade wissenschaftliche wie (medien-)technische Neuerungen, welche die moderne Gesellschaft ganz wesentlich prägen, leben von offenen ludischen Verfahren wie Experiment, Entwurf und Modell, also von Formen und Praktiken, die weder dem künstleri­schen Prozess noch der von Zufall und Ereignis geprägten Sphäre gesellschaftlicher Diskurse fremd sind. mehr …
Mit EXPLORATIONEN ist ein vielschichtiges Format gewachsen, das in der Auseinandersetzung mit dem Thema Lernen die künstlerische Praxis als Modell gleichwertig neben theoretische Ansätze stellt. Wir werden auch 2009 mit Lust zwischen wissenschaftlichen, philosophischen und künstlerischen Positionen vagabundieren und dabei nach ganz konkreten Übersetzungsmöglichkeiten für Lehr- und Lernprozesse suchen. mehr …
Tanz
Vera Mantero, Portugals bedeutendste zeitgenössische Choreographin, erarbeitet ihr neuestes Stück ›Wir werden all das vermissen, was wir nicht brauchen‹ analog zu der Entstehung eines Kinofilms: Das Schreiben, Filmen, Bearbeiten und erneute Filmen wird in ihrem Kunstschaffen zu einem Prozess des Schreibens und Lesens in Worten und Bildern, des Darstellens auf den Körpern der Tänzer, der Übertragung und des (Neu-) Zusammensetzens. Auf diese Weise wird Text zu einer wirkungsvollen, berührenden Bewegung. mehr …
Austausch I: 05. – 11. Januar 2009, CENTQUATRE (Paris) (www.104.fr) Austausch III: 11. – 17. Oktober 2009, CalArts , CalArts (Los Angeles/USA) (www.calarts.edu) mehr …

Mai 2009

Film / Installation / Lecture / Performance / Tanz
SA 30.05.09 17.00 – 19.00 Uhr, GROSSE BÜHNE ADRIAN HEATHFIELD (GB) & TEHCHING HSIEH (TW/US)
 WALKING OUT OF LIFE (2 h) Performance Lecture & Talk mehr …
Austausch I: 05. – 11. Januar 2009, CENTQUATRE (Paris) (www.104.fr) Austausch III: 11. – 17. Oktober 2009, CalArts , CalArts (Los Angeles/USA) (www.calarts.edu) mehr …
Tanz
Für Leandro Kees’ Choreographie ›Writing on Water‹ hat der Medienkünstler Pipo Tafel Videos von Tanzszenen produziert: Die realen TänzerInnen auf der Bühne und die Filmsequenzen treten in unterschiedlichen Formationen – von Solo bis Ensemble – in einen Dialog aus Bewegung. ›Writing on Water‹ spielt mit den daraus entstehenden Überraschungsmomenten, Irritationen und mit Perspektivwechseln, die neue Sichtweisen ermöglichen. mehr …
Solo / Tanzperformance
Ein Stück mit viel Phantasie und Witz, beeindruckenden Situationen und überraschenden Wendungen. ›stück‹ lässt dem Zuschauer den Raum, seine eigenen Bilder zu sehen. Bruckstücke des Alltags: ein Stückchen Leben auf der Bühne… mehr …

 

Ausgehend von dem neuen Tanzkonzept zur Förderung des Tanzes in NRW, das die Landesregierung Anfang dieses Jahres unter dem Label ›Tanzland NRW‹ vorgestellt hat, möchte PACT Zollverein zu einer öffentlichen Gesprächsrunde einladen, die regional und international Tanzschaffende zu zukunftsweisenden Modellen der Tanzförderung befragt. mehr …
Kameraspiel für zwei Personen
Claudia Lichtblaus zehntes Zollverein-Projekt, ein filmisches Kammerspiel, entstand in Zusammenarbeit mit der Medienkünstlerin Sophie Schmalriede und dem Komponisten Kilian Schwoon, wurde in Koproduktion mit PACT Zollverein 2003 hier in einer Fassung für drei Räume uraufgeführt und war inzwischen auf mehreren Festivals für neue Kunst, u. a. dem Daegu International New Media Art Festival in Korea, zu Gast. mehr …
Performance / Tanz
Im ersten Solo (be-)tanzt Mathieu Burner den Text ›vom ich‹ von Choreograph Philipp Gehmacher, indem er seinem Sprechen den Körper in den Weg stellt. Er erforscht damit die Möglichkeiten des Tanzes, zwischen den Zeiten und Orten des vermeintlichen ›Hier‹ gegenwärtiger Präsenz und dem ›Dort‹ des immer schon Vergangenen zu springen. mehr …

April 2009

Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt.   20.00 Uhr FOYER EINFÜHRUNG   TRAFOHAUS (Parkplatz) 20.10 UHR und 20.50 UHR (Dauer jew. 10 Min.)
 MANON SANTKIN (Brüssel)
 PERFORMANCE KIT 1 Lecture-Concert mehr …

März 2009

Tanz
Im Zentrum von ›Dance # 1 / Driftworks‹ steht die Untersuchung körperlicher Ausdruckstechniken und der Wahrnehmung von Bewegung, die Eszter Salamon 2006 mit ›Nvsbl‹ begann. mehr …
Revoltainment
Die Mitarbeiter diverser Unternehmen in Deutschland erklären ihre Unabhängigkeit. Sie verschanzen sich in Geschäftsräumen und Filialen, besetzen ihre eigenen Arbeitsplätze und widmen sich uneingeschränkt dem Ziel, betriebsinterne Ressourcen nachhaltig zu erschöpfen. mehr …
Performance / Tanz
Nach ›The Lobster Shop‹ ist bei PACT Zollverein nun ›The Deer House‹ von Jan Lauwers & Needcompany zu sehen, das 2008 mit großem Erfolg bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung kam. Anlass und Impuls für das Stück vom ›Hirschhaus‹ war die Nachricht vom tragischen Tod des Bruders der Performerin Tijen Lawton: Kerem Lawton wurde als Kriegsfotograf im Kosovo erschossen. Ausgangspunkt der Handlung ist der Fund eines  – fiktiven –  Tagebuchs, in dem seine Geschichte erzählt wird. mehr …

Februar 2009

Performance in englischer Sprache
Den Anfang der JETLAG-Reihe macht Forced Entertainment mit der sechsstündigen Fassung ihres Stückes ›Speak Bitterness‹, in dem die Performer mal widerwillig und eingeschüchtert, mal entschlossen oder gar heiter eine lange und wechselvolle Liste von Geständnissen vortragen: von den kleinsten alltäglichen Versäumnissen bis hin zu den größten Vergehen der Weltgeschichte. Während die Zuschauer nach eigenem Belieben kommen und gehen können, sind die Performer durch die Liste ihrer Schuld in Zeit und Raum der Performance gebunden. mehr …
Zeit zu denken und Zeit zu fassen, ist seit jeher eine drängende Frage der Philosophie wie auch des Theaters, bleibt sie doch rätselhaft und zugleich vertraut. Physisch erfahrbar wird Zeit insbesondere als Mangel oder Überfluss; verschiebt sie sich überdies wie beim Jetlag, gerät einiges durcheinander: Wachheit und Müdigkeit verschmelzen zu einem Zustand der schwebenden Aufmerksamkeit. mehr …
Performance / Tanz
Was geschieht mit dem Körper in unserer virtualisierten Welt? Laurent Chétouane, bekannt für seine präzisen Sprache-Raum-Körper-Inszenierungen, untersucht diese Frage im Tanz, einer Kunstform der scheinbar unhintergehbaren körperlichen Präsenz. Die Tänzer Sigal Zouk, Frank Willens und Jan Burkhardt fragen im ›Sich-aneinander-Reiben‹ von Text – zweiter Akt von Goethes ›Faust 2‹ – und Körper nach den Möglichkeiten von Repräsentation auf der Bühne. mehr …
Mit Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft der Universität Gießen sowie der Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum Wie kann eine Theaterarbeit, -forschung, -lehre und -ausbildung aussehen, die auf ein anderes, zukünftiges Theater ausgerichtet ist? Vielleicht auf jenes ›freie‹ Theater, das der Dramatiker Heiner Müller in seinem Text für Pina Bausch kryptisch mit den Worten beschrieb: ›Daß eine Sphinx uns anblickt, wenn wir der Freiheit ins Gesicht sehn, sollte uns nicht wundern.‹ mehr …

 

Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland geben in einem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. Bühnenprogramm 20.00 Uhr FOYER
 EINFÜHRUNG 20.10 Uhr GROSSE BÜHNE
 BERBY & NERD HUBERT STEINS / LUIGI RENSINGHOFF (Köln/Berlin)
 YES, WII CAN!
 Elektronik Performance, 15 Min mehr …

Januar 2009

Austausch II: 29. Mai – 04. Juni 2009, PACT Zollverein (Essen) 
Austausch III: 11. – 17. Oktober 2009, CalArts , CalArts (Los Angeles/USA) (www.calarts.edu) mehr …
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