Dezember 2006

Tanz
Es geht um Wechselspiele, gegenseitige Erwartungen und erhellende Verstrickungen – es geht um nicht weniger als die Summe der Fähigkeiten, mit der die verschiedenen Figuren während einer ›Partie‹ wirken können. ›If and only if‹ ist ein Bindewort zwischen Behauptungen – es bedeutet, dass die Wahrheit jeder der Behauptungen die Wahrheit der anderen verlangt. So sind entweder beide Behauptungen wahr oder beide falsch. mehr …
Tanz
Drei Choreographen: Crystal Pite, Tedd Robinson, Benoît Lachambre Drei Stücke:
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Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland – darunter auch ResidentInnen – geben alle zwei Monate in dem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Das Atelier schafft lebendigen Raum für Dialog, Vielfalt und Unterschiede; sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. mehr …

November 2006

Konzert
Bei Jazz Al’Arab begegnen sich archaische nordafrikanische Musik und Jazzklänge der WDR Bigband und überwinden gemeinsam spielerisch kulturelle Fremdheiten und Grenzen. Verschiedene Musiktraditionen, Rhythmen und Melodien erwarten die Zuschauer. Es entsteht eine energiegeladene Stimmung voller Lebensfreude und Leidenschaft. mehr …

 

Performance / Tanz / Theater
20 Jahre nach der Premiere von ›What the Body Does Not Remember‹ und der Gründung von Ultima Vez entstand mit ›Spiegel‹ eine Retrospektive über die Energetik und Emotionalität seiner Kreationen, in der die Suche nach dem Kern der oft rohen und kraftvollen Bewegungssprache Wim Vandekeybus’ im Vordergrund steht. Zu sehen sind Szenen aus frühen wie ebenso aus aktuellen Stücken – neu erarbeitet und montiert, einige vergrößert, andere wiederum auf das Wesentliche reduziert. mehr …
Vortragsperformance
Auf der Suche nach einer eigenen Stimme des Tanzes werden in einer Vortragsperformance Texte, Tanzbilder, Filmausschnitte, Vorträge und Visuals verknüpft und gegeneinander gespiegelt. Es ist Teil III der Vortragsreihe mit Franz Anton Cramer. mehr …

Oktober 2006

Film
Goldfish Game erzählt die Geschichte einer kleinen Gemeinschaft, die gewaltsam auseinander gerissen wird. Aber es handelt sich nicht nur um ein menschliches Drama, sondern es ist auch eine scharfsinnige und subtile anthropologische Studie der Mechanismen, die eine Gruppe zusammen hält und der Kräfte, die auf ihre Zerstörung hinarbeiten. mehr …
Performance / Theater
The Lobster Shop erzählt die Geschichte von Axel und Theresa, deren Sohn Jef bei einem Unfall ums Leben kam. Ihre Trauer ist unermesslich. Als anscheinend keine Therapie hilft und seine Frau ihn auch noch verlässt, entscheidet Axel, Selbstmord zu begehen. An dem Tag, den er dafür ausgewählt hat, zieht er seinen besten Anzug an und geht – als eine Art Abschiedsritual – zum Hummeressen in sein Lieblingsrestaurant ›The Lobster Shop‹. Aber der Kellner stolpert und der Hummer landet mitsamt Sauce auf Axel’s weißen Anzug. mehr …

 

Kolloquium
Die Needcompany veranstaltet gemeinsam mit ihren wichtigsten europäischen Partnern ein ›reisendes‹ Kolloquium in Belgien, Deutschland, Frankreich, Slowenien und Litauen. Auf der Basis des neuesten Stücks ›The Lobster Shop‹ wird dabei die gesamte Arbeit der Needcompany aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Sämtliche Beiträge des ›reisenden Kolloquiums‹ erscheinen im März 2007 in einem Sammelband bei Ghent University Press. mehr …
Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland – darunter auch ResidentInnen – geben alle zwei Monate in dem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Das Atelier schafft lebendigen Raum für Dialog, Vielfalt und Unterschiede; sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. mehr …
Musiktheater
In diesem Ein-Mann-Stück mit André Wilms steht Max Black für einen wissenschaftlichen Quer- oder Andersdenker, der in seinem Theaterlaboratorium virtuos mit Texten, Aktionen, Klängen und Feuerexperimenten umgeht. mehr …
Tanz
PRESENT TENSE 2003 Die Tänzer scheinen quer durch den Raum zu reiten und zu stürzen und finden sich immer wieder zu energetischen Körperskulpturen zusammen – eine Kombination aus abstrakter Ästhetik und emotionaler Erzählstruktur. Die charakteristischen erdigen Elemente der Choreographie überraschen durch eine unerwartete Logik und emotionale Poetik.
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September 2006

Performance / Theater
Eine Japanerin, ein Amerikaner, ein Schweizer und ein Deutscher betreten zum ersten Mal eine Waschkaue. Man erläutert ihnen den Sinn und Zweck der Anlage und bald ist man tief im Gespräch über den Tagesablauf der Bergmänner und Steiger die hier auf der Zeche Zollverein gearbeitet haben. Junko Wada, Tänzerin und Performerin aus Tokio stellt unvermittelt in die Diskussion über Ruß, Stolz und Solidarität die Frage: ›Waren diese Menschen glücklich hier?‹ mehr …

August 2006

Diverse Genres
Junge KünstlerInnen aller Kunstsparten aus NRW sowie dem In- und Ausland – darunter auch ResidentInnen – geben alle zwei Monate in dem kurzfristig zusammengestellten Programm in Form von Skizzen, Vorpremieren und Werkausschnitten einen Einblick in ihre Arbeiten. Das Atelier schafft lebendigen Raum für Dialog, Vielfalt und Unterschiede; sämtliche Räume und Nischen der ehemaligen Waschkaue werden bespielt. mehr …

Juli 2006

Öffentlicher Raum
Fernfahrer tragen ihre Vornamen direkt hinter der Windschutzscheibe, sitzen zwei Meter über der Straße und haben 500 PS unter dem rechten Fuß. Sie haben alle Länder Europas gesehen, aber kennen die Städte nur von ihren Ausfahrtsschildern. Bulgaren haben den Osten mit Jeans, den Iran mit Technik und den Westen mit Yoghurt versorgt. Seit den 90ern werden sie von Westspeditionen zu Ostlöhnen eingestellt. Sie arbeiten und wohnen auf 10 mobilen Quadratmetern vor ihren 40 Tonnen Fracht. mehr …
Fußball
Gucken Sie 5 WM-Spiele auf 3 x 2,30 Metern + Performance und Lesung, in Wohnzimmeratmosphäre, mit Freunden, Nachbarn und Kollegen bei uns! Wir fiebern mit ... alle Programmpunkte sind kostenfrei! PACT Zollverein lädt ein, im "hauseigenen Stadion" die WM Spiele zu verfolgen. An den Viertelfinalspieltagen zeigen wir neben den WM-Übertragungen: mehr …

Juni 2006

Fußball
Gucken Sie 5 WM-Spiele auf 3 x 2,30 Metern + Performance und Lesung, in Wohnzimmeratmosphäre, mit Freunden, Nachbarn und Kollegen bei uns! Wir fiebern mit ... alle Programmpunkte sind kostenfrei! PACT Zollverein lädt ein, im "hauseigenen Stadion" die WM Spiele zu verfolgen. An den Viertelfinalspieltagen zeigen wir neben den WM-Übertragungen: mehr …
Performance / Tanz
Es ist kein Musical, obwohl es sämtliche Elemente des Genres – Bewegung, Text, Musik und Singen – vereint. Thomas Hauert, der zuvor u.a. mit Anne Teresa de Keersmaeker zusammengearbeitet hat, schuf eine Übersetzung mit abstrakten Kommentaren, die ihrerseits den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Gegenseitig aufeinander einwirkende Bewegungen, Bilder und Lieder geben eine andere und sich ändernde Perspektive des Textes wider. mehr …

Mai 2006

Die Tänzer führen stumme Wortgefechte und agieren im Raum als Kommunikationsinstrumente. Ausgehend von verschiedenen Sprachen, Gebärden, Melodien und Deklamationsmodi entsteht die Vision einer eigenen neuen Sprache, abstrakt und losgelöst von eingeschliffenen Codes und Assoziationen. Die Musik – komponiert von Philipp Ludwig Stangl – instrumentiert die immer neuen Bewegungsfarben in wechselnden Konstellationen, die gerade durch ihre Abstraktheit anrühren und Imaginationen anstoßen. mehr …
Diverse Genres
Flur Photographie
 Bastian Hessler (D)
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Konzert
Wenn heute jemand behauptet, der Weltmusik-Boom sei vorüber, so spricht er vielleicht von einem Phantom, das als bloßes Wort eine Zeit lang herumgeisterte und das Geschäft vieler CD-Labels und Konzertagenturen belebte. mehr …
Performance / Tanz
Die beiden Performer machen sich auf die Suche nach der Anatomie europäischer Städte. Straßenverläufe assoziieren sie mit Körperschläuchen, Begegnungen mit Erinnerungen, Beobachtungen mit Bildern; aus städtischen Raumordnungen werden choreographische Konzepte. Anhand aufeinander gelegter Karten navigieren die beiden Tänzer durch den städtischen Raum. mehr …
Die aktuellen Diskussionen um ›Wissenskulturen‹ und ›Körpergedächtnis‹, ›tänzerisches Wissen‹ und ›Kultivierung des Flüchtigen‹ umkreisen gleichsam eine leere Mitte. Das, wovon eigentlich die Rede sein soll – der TANZ – bleibt ein Gespenst. Das Phänomen des Tanzes widersetzt sich in seiner Erscheinungsweise als Tanzen einer begrifflichen und materiellen Bewahrung. Trotzdem ›gibt es‹ Tanz; aber anscheinend bedarf es besonderer Verfahren, um seiner habhaft zu werden. Was unterscheidet Archiv, Museum, Mediathek? mehr …
Performance
Eine bewölkte Nacht in Rom. Auf einem Tonband hören wir ein Feuerzeug klicken und das gierige Inhalieren des Zigarettenrauchs. Ein Blondine steht, in einen Regenmantel gehüllt, an einer Straßenecke. Diese wenigen Momente suggerieren bereits die Welt des film noir von Verführung, Verrat, Doppelmoral und romantischem Zynismus. mehr …

 

An einem Wochenende geben Studierende verschiedener Fachbereiche der Kunstakademie Münster, Hochschule für Musik Köln, Folkwang Hochschule, Universität Duisburg-Essen sowie Fachhochschule Dortmund, Kunstakademie Düsseldorf und Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) Einblick in ihre Arbeiten. mehr …

April 2006

Performance
Bisher gelernt: schreien, laufen, lesen, schreiben, kochen, Fußball spielen, tanzen, Liebe machen, Fahrrad fahren, Böden legen, Unsinn machen – zur Zeit wird gelernt: Hypnose, Japanisch, klarkommen – noch zu lernen: ruhig bleiben, leben, aufs Geld aufpassen, Ordnung halten, Freundschaften pflegen, sterben. mehr …
An einem Wochenende geben Studierende verschiedener Fachbereiche der Kunstakademie Münster, Hochschule für Musik Köln, Folkwang Hochschule, Universität Duisburg-Essen sowie Fachhochschule Dortmund, Kunstakademie Düsseldorf und Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) Einblick in ihre Arbeiten. mehr …
Das ATELIER Spezial präsentiert experimentelle, abendfüllende Werke junger Künstler. ›Bullay/Ruhrpott/Klaipeda – Ein Abend über Heimat und Herkunft‹ ist die Suche nach den Realitäten, den Bildern und der Sprache des Ruhrgebiets und dies vor allem mit den Augen der ehemals Fremden. Anhand der persönlichen Geschichte der beiden Schauspieler, geboren in Litauen und an der Mosel, wird das Konkrete im Allgemeinen erzählt. mehr …

März 2006

Vortrag
Die Gestalt will immer auf ein ihr Innewohnendes verweisen. Aber sie verharrt doch bloß im Ausgedehnten. In diesem eigentümlichen Verhältnis zwischen dem Phänomen (dem Sichtbaren) und der Philosophie (dem Auftrag zur Abstraktion) hat sich die Vernunft ihrer eigenen Kritik zu stellen. Und plötzlich erscheint Tanz (bei Kleist, bei Hoffmann, bei Hegel) als ständiger Widerstand einer ›vernünftigen‹ Weltsicht. Darauf reagiert das 20. Jahrhundert mit manchmal grausamen Mitteln - Tanz wird zur ›Kunst des Blutes‹... mehr …
Lugares Comunes... das könnte der Name einer geheimen Widerstandsbewegung sein. Oder ist es der Name einer Zeitung, die von Aktionen einer Gesellschaft jenseits unserer herkömmlichen Zeit- und Raumbezüge berichtet? Jedenfalls können wir annehmen, das es sich um eine neo-wissenschaftliche Exkursion in jene Bereiche des Möglichen handelt, wo Virtuelles und Aktuelles nur eine Idee voneinander entfernt liegen. mehr …
Diverse Genres
Kleine Bühne Tanz/Performance
 OIKOS (15 min.)
 Konzept/Choreographie: Ji-hyun Youn (Amsterdam)
 Performer: Diego Gil, Felix Marchand
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Februar 2006

Tanz
Der klassische thailändische Maskentanz Khon, einst nur am Königshof aufgeführt, verbindet Tanz, Theater und Musik und erzählt Episoden aus dem Heldenepos Ramayana, das dem Kampf gegen die Dämonen gewidmet ist. In dem Solo I am a demon erforscht Klunchun die Tanzstrukturen und Bewegungen der traditionellen Rolle des Dämonen. Er erlernte diese Rolle bereits im Alter von sechzehn Jahren von seinem Meister Chaiyot Khummanee; heute verbindet er sie mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes sowie westlicher Kulturen. mehr …

 

Ohne etwas voneinander zu wissen, treffen sich der Franzose Jérôme Bel, einer der eigenwilligsten zeitgenössischen Choreographen und der thailändische Khontänzer Pichet Klunchun in Bangkok. Mit großer Neugier auf die Kultur und Arbeit des Anderen entspinnt sich ein offener und sensibler Dialog über die choreographische Praxis, Religion und Tod und auch über brisante Themen wie Eurozentrismus und kulturelle Globalisierung. mehr …
›Nvsbl‹ reflektiert die Darstellung und Lesbarkeit von Bewegung und untersucht deren performative und politische Grenzen der Sichtbarkeit. Über die Ausdehnung der verstreichenden Zeit zur anhaltenden Dauer produziert die Arbeit Verschiebungen zwischen Gedanken, Erinnerung und Bedeutung, welche beim Zuschauer eine sensorische Halluzination hervorrufen. ›Nvsbl‹ führt in Bereiche, in denen sich das Visuelle mit sinnlichen, intellektuellen und emotionalen Wahrnehmungen vermischt. (Ishtar Suleimann) mehr …

Januar 2006

Diverse Genres
Foyer Photographie Ausstellung
 WALDINTERIEURS
 Astrid Korntheuer (Offenbach)
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