Valérie Castan arbeitete nach ihrem Tanzstudium am Centre National de Danse Contemporaine
(CNDC) in Angers (Frankreich), in verschiedenen Zusammenhängen und mit verschiedenen Choreograph*innen zusammen, darunter Eszter Salamon, Mié Coquempot, Daniel Larrieu, Gaëtan Bulourde und Mikaël Phelippeau. Nach ihrem Master-Abschluss im Fachbereich Tanztheorie der Universität Paris 2011 folgte sie einer Ausbildung zur Methodenlehre der Audiodeskription von Filmen für sehbehindertes Publikum an der Esit, Paris Dauphine. Sie audiodeskribiert live die choreographischen Stücke von Christian Rizzo ›Le bénéfice du doute‹ (2012) und ›De quoi tenir jusqu’à l’ombre‹ (2013). Ein Forschungsstipendium des Centre National de la Danse (CND) ermöglicht ihr die Weiterentwicklung dieser Technik speziell für Tanzaufführungen. 2014 entstanden die Audiodeskriptionen der Stücke ›Sacre #197‹ (Dominique Brun), ›Opéra slam 80 millions de vue‹ (Nathalie Négro) und ›Une douce imprudence‹ (Eric Lamoureux und Thierry Thieû Niang). Momentan audiodeskribiert Valérie Castan Videos der Webseite numeridanse.tv sowie Christian Rizzos Stück ›D’après une histoire vraie‹.
Seit 2005 arbeitet Castan mit Antonia Baehr: Sie performte in ›Un après-midi #10‹ und erarbeitete mit ihr das Stück ›Danke‹. 2007 entstand Castan´s Film ›Drama‹ unter Mitwirkung von Baehr. Für Baehrs Solostücke ›Lachen‹ und ›Abecedarium Bestiarium‹ schrieb Castan jeweils eine Partitur und assistierte in der Dramaturgie. In Koautorenschaft mit Baehr enstand 2015 ›Misses und Mysterien‹.
 
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