Rimini Protokoll ist das Label der drei Autoren und Regisseure Daniel Wetzel, Helgard Haugund und Stefan Kaegi, die in unterschiedlichen Konstellationen miteinander arbeiten. Mit ihren Theateraktionen im öffentlichen Raum und Inszenierung von Ready-Made-Darstellern in Theaterräumen entwickeln sie die Möglichkeiten des Theaters weiter, ungewöhnliche Sichtweisen auf die Welt zu ermöglichen. Den Proben geht ein umfangreicher Rechercheprozess vorraus, sodass die Arbeiten in der bunten Zone zwischen Realität und Fiktion stattfinden. Von ihren Stücken wurde ›Shooting Bourbaki‹ 2003 mit dem NRW-Impulse-Preis ausgezeichnet, ›Deadline‹ (2004) und ›Wallenstein – eine dokumentarische Inszenierung‹ (2006) wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen, ›Mnemopark‹ wurde mit dem Jurypreis beim Berliner ›Festival Politik im freien Theater‹ 2005 ausgezeichnet und ›Karl Marx: Das Kapital. Erster Band‹ gewann 2007 beim Festival Stücke07 sowohl den Publikumspreis als auch den Mülheimer Dramatiker Preis 2007. Im November 2007 erhielten Haug, Kaegi und Wetzel einen Sonderpreis des Deutschen Theaterpreises DER FAUST, im April 2008 wurde ihnen in Thessaloniki der Europäische Theaterpreis in der Kategorie Neue Realitäten verliehen. ›Call Cutta in a box‹ wurde mit einer Honorary Mention beim Prix Ars Electronica 09 (International Competition for Cyber Arts) in der Kategorie Interactive Art ausgezeichnet..
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