Michael Saup studierte zunächst Musik und Informatik, bevor er 1990 sein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach abschloss. Seit 1989 hat er eine Lehrtätigkeit für Video und Computerkunst, u.a. an der Akademie der Künste, Berlin und der Akademie der Bildenden Künste, München. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. 1995 die Auszeichnung im Bereich Interaktive Kunst des Prix Ars Electronica, Linz, für das interaktive Choreographie-System "Binary Ballistic Ballet/Eidos Telos". 1995 erfolgte eine Zusammenarbeit mit Constanze Ruhm, Peter Sandbichler und Kay Fricke bei der Gestaltung des österreichischen Pavillons der Bienale in Venedig. Michael Saup ist Gründungsmitglied der Gruppe Supreme Particles, die mit internationalen Künstlern kooperiert und eine Schnittstelle zwischen Musik, Tanz und digitalen Medien darstellt. Derzeit ist er Professor an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

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