Komponist und Sound Artist Gordon Monahan lebt in Meaford / Ontario und Berlin. Seine Arbeiten reichen von Avantgarde-Konzerten bis hin zu Multimedia-Installationen. Seit 1978 gastierte er in zahlreichen Museen, Galerien und auf Festivals, u.a. bei der Biennale di Venezia, im Haus der Kunst (München) oder The Kitchen (New York). Mit ›Long Aeloian Piano‹ (1984-88), ›Aquaeolian Whirlpool‹ (1990) und ›Spontaneously Harmonious in Certain Kinds of Weather‹ (1996) entwickelte er eine Reihe von Sound-Installationen, die Naturgewalten und Umwelt einbinden, wohingegen ›Sounds and the Machines That Make Them‹ (1994) und ›Multiple Machine Matrix‹ (1996-98) computergesteuerte Sound-Maschinen sind. Neuere Arbeiten sind u.a. ›Theremin Pendulum‹ (2008) und ›Gamelan Klavier‹ (2009).

In Berlin arbeitete er im Rahmen mehrerer Projekte mit der Performancekünstlerin Laura Kikaua und dem Konstruktionskünstler Bastiaan Maris zusammen.

1984 gewann Monahan die ›CBC National Radio Competition for Young Composers‹ und wurde 2013 mit dem kanadischen ›Governor-General’s Award in Visual and Media Arts‹ ausgezeichnet.

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