Christina Hänsel (1978) & André Eiermann (1976) studierten Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Bergen (Norwegen).Seit 2001 entwickeln sie gemeinsame Performanceprojekte, u.a. die Produktionen 24 songs (Kunsthalle Bergen, Norwegen, 2002), no more theatre (u.a. transeuropa-festival, Hildesheim und Körber Studio Junge Regie, Hamburg, 2003), alpha alpha (u.a. plateaux-Festival, Frankfurt/Main, 2004). Seit dem Abschluss ihres Studiums 2004 arbeitet Christina Hänsel in der Redaktion Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks in München; André Eiermann ist Doktorand am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. "Ich muß dem ähneln, den ich liebe. Ich postuliere (und eben das bereitet mir Genuß) eine Wesenskonformität zwischen dem Anderen und mir. Bild, Nachahmung: ich mache, soweit möglich, alles wie der Andere. Ich will der Andere sein, ich will, daß er ich ist (...)" (Roland Barthes: Fragmente einer Sprache der Liebe). Im Rahmen ihrer Residenz auf PACT Zollverein setzen Christina Hänsel und André Eiermann das Postulat in die Tat um und fragen nach den Konsequenzen von Doppelgängerbegegnungen.

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